Elektroauto: Aptera kündigt Serienproduktion seines Solarautos an

Das stromlinienförmige Elektroauto mit den Solarzellen auf dem Dach soll ab Ende des Jahres gebaut werden. Aptera hat 40 Millionen US-Dollar für die Serienfertigung gesammelt.

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Elektroauto von Aptera: über 22.000 Bestellungen
Elektroauto von Aptera: über 22.000 Bestellungen (Bild: Aptera)

Das dreirädrige Solarauto kann in die Serienfertigung gehen. Das US-Startup Aptera Motors hat genug Geld gesammelt, um mit der Produktion seines Elektroautos zu beginnen. Ende des Jahres sollen die ersten Fahrzeuge ausgeliefert werden.

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Aptera ist ein knapp 4,4 Meter langes Elektroauto mit einem eigenwilligen Design. Es hat vorn zwei freistehende Räder und nur eines hinten. Die Karosserie ist langgezogen. Die Stromlinienform ermöglicht einen sehr guten cW-Wert von 0,13.

Aptera bietet das Fahrzeug in verschiedenen Konfigurationen an: mit einem 100 Kilowatt starken Hinterrad- oder einem 150 Kilowatt starken Allradantrieb. Beide Versionen fahren knapp 180 km/h schnell. Die Version mit dem stärkeren Motor beschleunigt etwas besser: 3,6 statt 5,7 Sekunden aus dem Stand bis auf 100 km/h.

Es gibt vier Akkuvarianten

Beim Akku stehen vier Varianten zur Auswahl: 25, 40, 60 oder 100 Kilowattstunden. Die Reichweite beträgt 400, 643, 965 oder 1.600 Kilometer. Für mehr Reichweite ist ein Teil der Karosserie mit Solarzellen ausgelegt. Die liefern eine Leistung von bis zu 700 Watt. Je nach Wetterbedingungen sollen sie am Tag genug Strom für eine Reichweite von etwa 60 Kilometern in den Akku laden.

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Aptera wurde vor etwa 15 Jahren gegründet, zu den Investoren gehörte auch Google. 2010 nahm das Unternehmen mit einem Elektroauto am Progressive Automotive X Prize teil. Doch dann ging ihm das Geld aus und es schloss 2011. Ende der 2010er wurde das Dreirad aber wiederbelebt.

Inzwischen sind rund 22.000 Aptera vorbestellt. Mitte vergangenen Jahres kündigte Aptera an, die ersten Fahrzeuge Ende 2021 auszuliefern. Daraus wurde jedoch nichts.

Das soll sich ändern: Das Startup hat gerade über eine Crowdfunding-Kampagne 40 Millionen US-Dollar bekommen. Mit diesem Geld soll der Start der Serienfertigung finanziert werden Dann sollen Ende dieses Jahres die ersten der elektrischen Stromlinienfahrzeuge vom Band laufen.

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Celsi 15. Jun 2022

... der in Crashtests bestimmt sogar von Umzugskartons geschlagen wird. Ich habe nicht...

Dwalinn 09. Jun 2022

Also ein Sofa muss es jetzt nicht sein aber schon etwas mehr als in einen Smart passt...

schueppi 09. Jun 2022

Mein BEV steht den ganzen Tag in der Garage. Mein Arbeitsweg von knapp 10km pro Weg ist...

schueppi 09. Jun 2022

Dem stimme ich zu. Das scheint ein wirklich cooles Konzept zu sein. Alles auf Effizienz...



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