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Elektroauto: Aptera hat Fertigungsstraße für Solarauto fertig

Aptera hat ein erstes Solarauto in seiner Fertigungsstraße zusammengebaut. Dies ist ein weiterer Schritt zur Massenfertigung.
/ Tobias Költzsch
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Der erste vom Band gelaufene Aptera (Bild: Aptera)
Der erste vom Band gelaufene Aptera Bild: Aptera

Der Elektroautohersteller Aptera hat ein erstes Modell seines solarunterstützten Elektroautos vom Band laufen lassen. Wie das Unternehmen in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) berichtet, wurde das Fahrzeug erstmals im Rahmen einer Fertigungsstraße zusammengebaut und nicht stationär komplett von Hand.

Die Fertigungsstraße selbst ist aber noch im Testbetrieb, wie Aptera erklärt – die Massenfertigung des Solarautos beginnt entsprechend bisher nicht. Bevor das Auto am Band gefertigt werden kann, muss die Fertigungsstraße selbst natürlich erst optimiert werden.

Das erste auf diese Weise gefertigte Auto stellt für Aptera aber einen Meilenstein dar, wie das Unternehmen erklärt. Nun könne man sich weiter in Richtung behördliche Zulassung bewegen, wodurch die Auslieferung an die Vorbesteller näher rücke.

Montageteam ist deutlich gewachsen

Aktuell umfasst die Fertigungsstraße 14 Stationen. Durch Neuanstellungen ist das Montageteam der Bandfertigung mittlerweile das größte bei Aptera – für den Hersteller ein Zeichen dafür, dass man sich aus der Entwicklungs- in die Produktionsphase bewege.

In den kommenden Wochen sollen weitere Solarautos in der Testfertigungsstraße gebaut werden. Die Fahrzeuge sollen für Tests verwendet werden, die für die Zulassung benötigt werden – etwa Bremsanlagentests und auch Crashtests.

Aptera hält am Ziel fest, ersten Vorbestellern noch in diesem Jahr das Elektroauto liefern zu können. Dem Unternehmen zufolge gibt es fast 50.000 Vorbestellungen, die potenzielle Einnahmen in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar darstellen. Allerdings wird wohl nicht jeder Vorbesteller auch tatsächlich einen Aptera kaufen.

Das Unternehmen hatte vor gut einem Jahr Aufsehen erregt, als das Solarmobil in einem Roadtrip etwa 500 Kilometer weit gekommen war. Die Solarpanels luden dabei mit bis zu 545 Watt.


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