Abo
  • Services:
Anzeige
Elektronikschrott in China
Elektronikschrott in China (Bild: Tyrone Siu/Reuters)

Elektroaltgeräte: Umwelthilfe fordert, dass Apple Radiowecker zurücknimmt

Elektronikschrott in China
Elektronikschrott in China (Bild: Tyrone Siu/Reuters)

Die Gesetzeslage ist klar, aber Apple weigert sich, seiner Rücknahmepflicht von Elektroaltgeräten nachzukommen. "Wir sind Apple" lautet die angebliche Begründung. Doch Apple widerspricht dieser Darstellung.

Nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe (DUH) verstößt Apple gegen die gesetzliche Rücknahmepflicht von Elektroaltgeräten. Wie die Organisation am 22. September 2016 erklärte, haben Testbesuche belegt, dass Apple Elektrokleingeräte nur bei einem Neukauf zurücknimmt. Die Rücknahme von Taschenrechnern, Föhns und Radioweckern ist jedoch auch ohne den Kauf eines neuen Geräts verpflichtend.

Anzeige

Diese Rücknahme haben Beschäftigte laut DUH mit der Begründung "Wir sind Apple" abgelehnt und auf Elektronikdiscounter wie Media Markt oder Saturn verwiesen. Apple erklärt dagegen, bereits seit dem Jahr 2014 Altgeräte anderer Hersteller zurückzunehmen. In den Stores stünden Aufsteller, die darauf hinwiesen, dass dieses Recht auch diejenigen hätten, die nicht kauften. Dies stehe auch auf der Website.

Nach Auffassung der DUH versucht der Elektronikkonzern, sich seinen gesetzlichen Verpflichtungen zu entziehen und die Verantwortung abzuwälzen. Seit dem 24. Juli 2016 gilt in Deutschland eine Rücknahmeverpflichtung für den Handel. Verbraucher haben das Recht, alte Elektro- und Elektronikgeräte im Handel zurückzugeben, auch wenn sie dort nicht eingekauft haben. "Apple entzieht sich nicht nur seiner Verpflichtung zur korrekten Zahlung von Steuern", betonte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.

Rechtsverfahren gegen Apple

Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation hat gegen Apple ein Rechtsverfahren eingeleitet und das Unternehmen heute aufgefordert, diese rechtswidrige Praxis sofort zu beenden und zudem eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben.

Thomas Fischer, Leiter Kreislaufwirtschaft bei der DUH, sagte: "Apple entzieht sich seiner ökologischen Verantwortung. Der Elektronikkonzern hatte wie alle anderen Handelsunternehmen auch während einer neunmonatigen Übergangsfrist ausreichend Zeit, sich auf die Rücknahme von Elektrogeräten vorzubereiten." Die DUH habe Apple acht Wochen vor Beginn der Scharfstellung des Gesetzes angeschrieben und darauf hingewiesen, dass die Rücknahme alter Geräte verbraucherfreundlich erfolgen müsse. Apples Hinweis, Elektrogeräte sollten einfach bei der Konkurrenz abgegeben werden, zeige, wie ernst das Unternehmen Umweltschutz und gesetzliche Verpflichtungen wirklich nehme.


eye home zur Startseite
nf1n1ty 29. Sep 2016

Keine Angst, das hatte ich zwar so nicht ausdrücklich geschrieben, aber ich freue mich...

DrWatson 29. Sep 2016

Eben. Es ist einfach unsinn ein starres System zu haben, das allen Leuten unabhängig von...

Cok3.Zer0 24. Sep 2016

Nur in der Nacht vorher? Bei uns sind die zwei Tage lang vorher gefahren, mehrmals...

Peter Brülls 24. Sep 2016

Yup. Das hat man leider immer wieder. Polizisten, die die Verkehrsregeln nicht kennen...

Peter Brülls 24. Sep 2016

Du meinst damit aber jetzt das Note, dass so warm wird, dass man damit nicht nur...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. T-Systems International GmbH, München, Leinfelden-Echterdingen
  3. BG-Phoenics GmbH, Hannover
  4. ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. 299,00€
  2. 69,00€
  3. 222,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  2. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  3. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  4. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  5. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  6. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  7. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  8. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  9. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  10. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

  1. Re: Machen wir doch mal die Probe aufs Exempel

    GenXRoad | 04:03

  2. Re: Boah Heiko halt doch endlich deine dumme Fresse

    narfomat | 02:57

  3. Re: Unangenehme Beiträge hervorheben statt zu...

    klaus9999 | 02:44

  4. Warum?

    NeoXolver | 02:38

  5. Re: Jeder redet über FB-Mitarbeiter - keiner über...

    klaus9999 | 01:55


  1. 12:54

  2. 12:41

  3. 11:44

  4. 11:10

  5. 09:01

  6. 17:40

  7. 16:40

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel