Elektro-SUV: BMW plant den iNext mit drei Leistungsstufen

BMWs Elektroauto iNext soll ab Juli 2021 gebaut und mit 230, 390 und 455 kW angeboten werden.

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BMW iNext-Prototyp
BMW iNext-Prototyp (Bild: BMW)

Das Elektroauto iNext soll unter der Bezeichnung iX auf den Markt kommen. Das Fahrzeug soll in den Leistungsstufen 230, 390 und 455 kW angeboten werden, wie das BMW Blog berichtet. Noch immer ist indes die Reichweite nicht klar.

Als BMW das Elektroauto iNext ankündigte, sollte dieses eine Reichweite von 700 km haben. Ende 2019 schrieb BMW, dass eine Akkuladung für 580 km (WLTP) reiche. Bei den unterschiedlichen Leistungsstufen dürfte auch die Reichweite Unterschiede aufweisen.

Rotav-Verfahren soll hochfeste Verbindungen erzeugen

Der BMW iNext ist wie viele Elektroautos ein SUV. Die Produktion soll im Juli 2021 im Werk Dingolfing starten. Bei der Herstellung wird ein spezielles Fertigungsverfahren eingesetzt, das BMW bisher nicht nutzte. Beim Rotav-Verfahren (Rotationsverbinder) werden Aluminium und Stahl zusammengefügt und zwar so, dass sie nicht mehr getrennt werden können.

Ein Stahlelement durchdringt dabei ein Aluminiumbauteil und verschmilzt durch die Reibungswärme mit diesem. Die Karosserie wird dann vermessen und gescannt, um Abweichungen zu erkennen, wobei automatisch gegen das CAD-Modell geprüft wird. Zudem wird Computertomographie für das Prüfen der Prototypen eingesetzt, um auch Abweichungen innerhalb des Fahrzeugs, die von außen unsichtbar sind, zu entdecken.

Aktuell setzt BMW eher auf die Ausweitung seines Plug-in-Hybridangebots und kündigte auch den 5er BMW als Elektroauto an, allerdings noch ohne Datum. Ab 2021 will der Konzern fünf Elektroautos anbieten: den i3, den Mini Cooper SE, den iX3, den iNext und den i4. Bis 2023 sollen es 25 elektrifizierte Modelle sein, davon die Hälfte Plug-in-Hybride. Eine vollständige Abkehr vom Verbrennungsmotor ist bisher nicht vorgesehen.

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