Der BMW iX3 ist in Europa bereits 100.000 Mal bestellt worden.Bild:
Friedhelm Greis/Golem
Ein Jahr nach der Premiere des BMW iX3 haben allein in Europa 100.000 Kunden das Elektro-SUV bestellt. Das ist dem Konzern zufolge der beste Start eines Modells der Münchner im ersten Jahr der Verfügbarkeit. Auch in anderen Märkten wie China, wo der iX3 seit kurzem bestellbar sei, sehe man großes Interesse an dem E-Auto. Dort nennt BMW aber keine konkreten Zahlen.
"100.000 Bestellungen innerhalb eines Jahres sind ein großartiger Start für die Neue Klasse, deren Roll-out weiter an Geschwindigkeit gewinnt", sagte Vertriebsvorstand Jochen Goller nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa und fügte hinzu: "Dies gibt uns zusätzlichen Antrieb für die Zukunft der Elektromobilität."
Ende Juli 2026 lief laut BMW(öffnet im neuen Fenster) bereits das 50.000ste Exemplar im ungarischen Werk Debrecen vom Band. Der Einstiegspreis des iX3 mit kleinerem Akku liegt derzeit bei 63.400 Euro.
Seit der Vorstellung des iX3 macht er in Europa etwa ein Drittel der Elektroautobestellungen von BMW aus. Innerhalb der X3-Familie machen Elektroautos derzeit zudem etwa die Hälfte aller Bestellungen aus. Das ist deutlich mehr als der Markendurchschnitt. In Deutschland lag der Anteil des iX3 bei den Neuzulassungen der X3-Familie im August 2026 bei 32 Prozent, im gesamten Jahr 2026 sind es bislang 30 Prozent.
Hohe Bestellzahlen auch bei VW
Weltweit hat BMW vergangenes Jahr knapp 2,17 Millionen Fahrzeuge seiner Kernmarke ausgeliefert. 336.000 davon waren reine Elektroautos. Im Vergleich zeigt sich die Bedeutung der 100.000 bestellten iX3 allein in Europa deutlich. Im Praxistest von Golem überzeugte der iX3 durch eine hohe Ladeleistung von bis zu 400 Kilowatt (kW). Die Reichweite bei 130 km/h auf der Autobahn lag bei etwa 550 km.
Bild 1/34: Der BMW iX3 wirkt in der schwarzen Lackierung etwas konturlos. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 2/34: Das erste Modell der Neuen Klasse ist schon häufiger auf den Straßen zu sehen. Von hinten erkennbar an den gestreiften Rückleuchten. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 3/34: BMW gibt die WLTP-Reichweite mit 805 km an. Doch die angezeigten 612 km sind realistischer. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 4/34: Mit einer sparsamen Fahrweise lässt sich die Reichweite deutlich steigern. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 5/34: Der blaue Radius gibt die ungefähre Reichweite mit der aktuellen Akkuladung an. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 6/34: Ladestopps von wenigen Minuten können ausreichen, um die nötige Energie nachzuladen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 7/34: Ist die Ladestation grün hinterlegt, sind genügend Ladesäulen frei. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 8/34: Auf längeren Strecken kann es sinnvoll sein, die Verkehrshinweise in der Ereignislinie auszublenden. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 9/34: Ladestationen auf der Route lassen sich recht einfach ersetzen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 10/34: Über eine Vorauswahl lassen sich nur Schnelllader anzeigen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 11/34: Viele Schnelllader verfügen nur über eine Ladeleistung von 350 kW, die vom iX3 ausgeschöpft wird. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 12/34: Auch bei 31 Prozent SoC ist die Leistung mit 342 kW noch sehr hoch. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 13/34: Die geladene Energie von 48,37 kWh entspricht einer durchschnittlichen Ladeleistung von 290 kW. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 14/34: Bei diesem Ladevorgang wurden durchschnittlich 255 kW erzielt. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 15/34: In wenigen Minuten lassen sich fast 200 km Reichweite nachladen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 16/34: Der Ladevorgang dauerte tatsächlich 1:58 Minuten, was den angezeigten Durchschnittswert erklärt. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 17/34: An einer neuen Alpitronic-Säule wurde der Maximalwert von 400 kW erreicht. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 18/34: Der Maximalwert von 400 kW wurde jedoch nur wenige Sekunden lang gehalten. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 19/34: Auf der Fahrt mit bis zu 130 km/h lag der Verbrauch bei fast 20 kWh pro 100 km. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 20/34: Bei Maximaltempo 120 sank der Verbrauch deutlich. Der Wert von 23,9 kWh ist der rekuperierte Strom. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 21/34: Der Durchschnittsverbrauch auf der gesamten Testfahrt lag bei 18,5 kWh pro 100 km. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 22/34: Ab Werk wurden durchschnittlich 20,6 kWh pro 100 km verbraucht. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 23/34: Bei Gegenlicht und nasser Fahrbahn kann der Autobahnassistent die Markierungen nicht erkennen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 24/34: Die Panoramaleiste in der Windschutzscheibe ersetzt das klassische Fahrerdisplay. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 25/34: Im Stau bildet der iX3 automatisch eine Rettungsgasse. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 26/34: Der Autobahnassistent ist inzwischen in großen Teilen Europas verfügbar. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 27/34: Der mittlere und rechte Teil der Panoramaleiste lässt sich mit 14 Elementen frei belegen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 28/34: Die Anzeige von Playlisten ist weiterhin nicht dauerhaft möglich. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 29/34: Auf der Fahrt hat das Navigationssystem mit falschen Verkehrshinweisen irritiert. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 30/34: Diese Umleitung wegen einer angeblichen Sperrung war nicht erforderlich. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 31/34: Der serienmäßige Parkassistent verfügt nur über eine eingeschränkte 360-Grad-Sicht. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 32/34: Serienmäßig kann der iX3 zumindest automatisch einparken. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 33/34: BMW nutzt bei der Neuen Klasse das selbst entwickelte Betriebssystem in der Version 10. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 34/34: Als Elektroauto ist der iX3 schon recht leise. Doch die Geräusche können noch stärker reduziert werden. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Erst vor Kurzem nannte auch Volkswagen Bestellzahlen für ein neues Elektroauto: Beim ID.Polo sind es 30.000. Das Modell ist allerdings auch erst seit April 2026 bestellbar.