Elektro-SUV: BMW iX M60 mit 455 kW Motorleistung vorgestellt

BMW hat eine leistungsstärkere Version seines Elektro-SUV iX präsentiert. Der Preis ist deutlich höher.

Artikel veröffentlicht am ,
Der iX M60 ist eine besonders sportliche Variante des Elektro-SUV von BMW.
Der iX M60 ist eine besonders sportliche Variante des Elektro-SUV von BMW. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Mit dem BMW iX M60 will der Münchner Autohersteller ein besonders sportliches Elektro-SUV auf den Markt bringen. Die bislang dritte Variante des iX verfüge über eine Motorleistung von bis zu 455 kW (619 PS) und ein Drehmoment von maximal 1.100 Newtonmetern, teilte das Unternehmen anlässlich der Computermesse CES 2022 in Las Vegas mit. Die weltweite Markteinführung beginne im Juni 2022.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler C++ (m/w/d)
    vitero GmbH, Stuttgart
  2. SAP Inhouse Consultant mit Schwerpunkt Logistics (MM) (w/d/m)
    Haufe Group, Freiburg im Breisgau
Detailsuche

BMW hatte die iX-Varianten iDrive40 und iDrive50 im vergangenen Herbst präsentiert. Dabei übernimmt der iX M60 den großen Akku des iDrive50. Mit einer Nettokapazität von 105,2 Kilowattstunden (kWh) soll der Sport-SUV nach dem Prüfzyklus WLTP 566 km weit kommen. Das sind 64 km weniger als bei dem schwächer motorisierten iDrive50.

Die 455-kW-Systemleistung der beiden stromerregten Maschinen beschleunigt den 2,5-Tonner im Lauch-Control-Modus in 3,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Dabei verfügt der Motor an der Hinterachse über maximal 360 kW (489 PS), der Frontmotor liefert bis zu 190 kW (258 PS). Der Wirkungsgrad der Motoren liege bei 93 Prozent. Während beim iDrive40 und iDrive50 die Höchstgeschwindigkeit auf 200 km/h begrenzt ist, wird der iX M60 erst bei 250 km/h abgeregelt.

Basispreis 132.000 Euro

Mit einem Basispreis von 132.000 Euro ist der iX M60 deutlich teurer als der iDrive50, der mindestens 100.000 Euro kostet. BMW rechtfertigt den Preisunterschied unter anderem mit einer "außergewöhnlich umfangreichen Serienausstattung". Sie umfasse unter anderem das BMW Live Cockpit Professional, ein Bowers & Wilkins Diamond Surround Sound System, das BMW-Laserlicht, einen Komfortzugang, eine aktive Sitzbelüftung für Fahrer und Beifahrer und ein Wärmekomfortpaket.

Golem Akademie
  1. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
  2. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Nach dem Coupé i4 M50 ist der iX M60 das zweite vollelektrische Modell der besonders sportlichen M-Serie. Im Gegensatz zum i4 wird der iX allerdings im Werk Dingolfing gebaut. Zudem stellt er das erste Elektroauto der M-Serie dar, das auf einer rein elektrischen Plattform basiert.

BMW hebt neben der Motorleistung daher beim iX M60 besonders die Fahreigenschaften hervor, die uns beim i4 M50 durchaus überzeugt haben. Dazu zählt unter anderem "eine M-spezifisch abgestimmte Zweiachsluftfederung mit automatischer Niveauregulierung". Weiter heißt es: "Das Aluminium-Spaceframe-Konzept und der Carbon Cage mit carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) im Dach-, Seiten- und Heckbereich bilden einen intelligenten Materialmix, der eine erhöhte Steifigkeit mit einem optimierten Gewicht kombiniert."

Unterschiede bei der Software-Ausstattung gibt es im Vergleich zu den anderen iX-Modellen im Prinzip nicht. Mittelfristig soll automatisiertes Fahren nach Level 3 möglich werden. Einen genauen Zeitpunkt für die Einführung dieser Funktion nennt BMW weiterhin nicht. Die Konkurrenz von Mercedes-Benz hat inzwischen die Zulassung für einen Staupiloten nach Level 3 erhalten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Framework Laptop im Hardware-Test
Schrauber aller Länder, vereinigt euch!

Der modulare Framework Laptop ist ein wahrgewordener Basteltraum. Und unsere Begeisterung für das, was damit alles möglich ist, lässt sich nur schwer bändigen.
Ein Test von Oliver Nickel und Sebastian Grüner

Framework Laptop im Hardware-Test: Schrauber aller Länder, vereinigt euch!
Artikel
  1. FTTH: Liberty Network startet noch mal in Deutschland
    FTTH
    Liberty Network startet noch mal in Deutschland

    Das erste FTTH-Projekt ist gescheitert. Jetzt wandert Liberty von Brandenburg nach Bayern an den Starnberger See.

  2. 5.000 Dollar Belohnung: Elon Musk wollte Twitter-Konto von 19-Jährigem stilllegen
    5.000 Dollar Belohnung
    Elon Musk wollte Twitter-Konto von 19-Jährigem stilllegen

    Tesla-Chef Elon Musk bot einem US-Teenager jüngst angeblich 5.000 US-Dollar, damit der seinen auf Twitter betriebenen Flight-Tracker einstellt.

  3. Lieferando-Beschäftigte: Aus Zeitnot rote Ampeln überfahren
    Lieferando-Beschäftigte
    Aus Zeitnot rote Ampeln überfahren

    Bei Protesten vor der Konzernzentrale von Lieferando forderten die Rider 15 Euro pro Stunde und weniger Arbeitshetze.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 12GB 1.499€ • iPhone 13 Pro 512GB 1.349€ • DXRacer Gaming-Stuhl 159€ • LG OLED 55 Zoll 1.149€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Prime-Filme für je 0,99€ leihen • One Plus Nord 2 335€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Sennheiser Gaming-Headset 169,90€ [Werbung]
    •  /