Elektro-Sportwagen: VW verkauft Bugatti an Rimac und Porsche

Bugatti gehört nicht mehr zu Volkswagen. Die Luxusmarke wird vom kroatischen Elektroautobauer Rimac übernommen, Porsche bleibt an einem Joint Venture beteiligt.

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Rimac Nevera
Rimac Nevera (Bild: Rimac)

Volkswagen hat Bugatti verkauft und besitzt nur noch elf Marken. Porsche, Rimac und Bugatti gründen ein Joint Venture namens Bugatti-Rimac, wie Porsche mitteilte. Daran hält Rimac 55 Prozent und Porsche 45 Prozent. So bleibt Volkswagen über seine Konzerntochter Porsche indirekt an Bugatti beteiligt. Bugatti gehörte seit 1998 zu VW.

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Porsche war 2018 als Investor bei dem kroatischen Unternehmen Rimac eingestiegen und hatte einen Anteil von 10 Prozent übernommen. Im September 2019 erhöhte Porsche seine Anteile auf 15 Prozent. Seit März 2021 hält der deutsche Sportwagenhersteller einen Anteil von 24 Prozent an Rimac. Chef des neuen Joint Ventures wird Rimac-Gründer Mate Rimac.

Zu den finanziellen Details der Transaktion wurde bislang nichts bekannt. Sie soll im vierten Quartal abgeschlossen werden, sofern die zuständigen Kartellbehörden zustimmen.

Bugatti-Rimac will zwei Hypercars bauen: den Bugatti Chiron und den vollelektrischen Rimac Nevera. Ob später ein Bugatti mit Elektroantrieb folgt, wird sich noch zeigen.

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Angetrieben wird der Rimac Nevera von vier Motoren, die an den Rädern montiert sind. Die beiden Motoren an den Vorderrädern leisten jeweils 220 Kilowatt, die an den Hinterrädern jeweils 480 Kilowatt. Das Drehmoment beträgt 2.360 Newtonmeter.

Die vier Motoren beschleunigen das Fahrzeug in 1,97 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Von 0 auf 300 km/h dauert es 9,3 Sekunden - das ist laut Hersteller 2,5 Sekunden schneller als ursprünglich geplant. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 412 km/h.

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Die Reichweite gibt Rimac mit etwa 550 km nach der Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure (WLTP) an. Der H-förmige Akku ist im Unterboden, mit Mitteltunnel und hinter den beiden Sitzen, untergebracht. Er hat eine Kapazität von 120 Kilowattstunden und soll mit einer Leistung von maximal 500 Kilowatt in 22 Minuten von 0 auf 80 Prozent geladen werden.

Der Elektrorenner Nevera ist sehr exklusiv: "Wir werden nur 150 Exemplare des Nevera herstellen", kündigte Rimac an. Das hat seinen Preis: Ein Nevera kostet zwei Millionen Euro.

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