Elektro-Sportwagen: Ferrari nennt Elektrosportwagen Luce und zeigt Cockpit
Ferrari hat den Namen seines ersten Elektroautos offenbart und das Cockpit sowie Teile des Innenraums gezeigt. Im Oktober 2025 hatte Ferrari bereits einige technische Details des damals noch mit dem internen Namen Elettrica bezeichnetet Modells vorgestellt .
Der Luce hat ein Armaturenbrett, das verglichen mit anderen Elektroautos sparsam mit Displays umgeht. Hinter dem Lenkrad sind drei runde Anzeigen zu sehen, bei denen es sich tatsächlich um einen einzelnen OLED-Bildschirm mit einer Zierblende handelt. Das zentrale Drehinstrument zeigt die Geschwindigkeit und den Akkustand samt Reichweite an.
Der Clou: Die Tachonadel ist eine echte Nadel, die am Rand montiert ist. Das Instrument zeigt im oberen Bereich auch den optimalen Bereich zum Schalten an – der Luce verfügt über Gangwahlhebel, die eine Schaltung imitieren. Ein kleineres Display links zeigt die aktuelle Leistungsaufnahme und Rekuperation in Prozent an.
Luce soll über 1.100 PS haben
Dank geplanten über 800 kW( 1.100 PS) dürfte die Rekuperationskraft im Luce beträchtlich sein. Die Leistung lässt sich über einen Regler im linken Bereich des Lenkrads in drei Stufen einstellen, zwischen 50, 70 und 100 Prozent der verfügbaren Power.
Das rechte kleine Display im Armaturenbrett ist multifunktional und zeigt unter anderem G-Kräfte, Informationen zur Fahrt, dem Fahrzeugstatus oder den Reifen an. Im rechten Teil des Lenkrads ist ein weiterer Bedienungscluster verbaut, über den Fahrer die Scheibenwischer und den Fahrwerkmodus einstellen können.
In der Mitte des Luce ist ein 10 Zoll großes schwenkbares OLED-Display eingebaut, das im unteren Bereich physische Regler, Knöpfer und Schaltwippen hat. Über diese kann beispielsweise direkt die Klimaanlage bedient werden. Im oberen Bereich werden grundlegende Informationen zum Auto und der Fahrt angezeigt.
Oben rechts ist eine Uhr eingebaut, bei der es sich ebenfalls um ein rundes Display handelt. Auch hier können Nutzer die Funktion wählen: Über Buttons am Rand des Displays lässt sich zwischen der Uhr, einer Stoppuhr und einem Kompass umschalten.
Auch die Mittelkonsole wartet mit ungewöhnlichen Designentscheidungen auf. Grundsätzlich ist sie, wie das Armaturenbrett, eher zurückhaltend gestaltet. Der Schalthebel ist ein recht kleiner Knopf, daneben ist ein Slot für den Schlüssel eingebaut. Der Keyfob hat ein OLED-Display mit dem Ferrari-Logo, dessen gelbe Farbe beim Start auf den Schaltwahlhebel wechselt. Am hinteren Ende der Mittelkonsole ist ein Display für die Klimasteuerung der Rücksitze verbaut.
Launch Control über physischen Knopf
Am Himmel hat der Luce einen physischen Knopf für die Launch Control. Um den Leistungsstart zu aktivieren, muss der Knopf herausgezogen werden. Der Luce soll in diesem Jahr auf den Markt kommen, ein Preis ist noch nicht bekannt.
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