Elektro-Rennserie EPCS: Der Tesla darf auf die Rennstrecke

Der Automobilweltverband FIA hat eine elektrische Tourenwagen-Serie zugelassen, die EPCS. Vorerst gibt es aber nur ein Elektroauto, mit dem dort gefahren wird - von Tesla.

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Tesal Model S im Renntrimm: Konkurrenz kommt.
Tesal Model S im Renntrimm: Konkurrenz kommt. (Bild: EPCS)

Tourenwagen werden elektrisch: In einer neuen elektrischen Rennserie werden künftig seriennahe Elektroautos gegeneinander antreten. Nachdem der Weltautomobilverband Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) die neue Serie zugelassen hat, könnten in diesem Jahr die ersten Rennen stattfinden. Vorerst wird es eine Serie mit Einheitsfahrzeugen: Das einzige Elektroauto, das für diesen Einsatz taugt, ist das Tesla Model S P100D. Die FIA hat die nötigen Crashtests durchgeführt und das Fahrzeug zugelassen.

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Tourenwagen sind für den Motorsport modifizierte Serienfahrzeuge - entsprechend heißt die neue Serie auch Electric Production Car Series (EPCS) - ursprünglich sollte sie Electric GT heißen. Es werden zehn Teams mit je zwei Fahrern antreten. Der Start der Serie ist für Mitte des Jahres geplant, wobei die Zahl der Rennen und die Strecken, auf denen gefahren werden soll, noch nicht feststehen. Eine mögliche Strecke könnte der Circuit Pau-Arnos bei Toulouse in Südwestfrankreich sein, wo auch Testfahrten stattfanden.

Die Rennen sollen Eintagesveranstaltungen werden, mit einem 20-minütigen Training, einer einstündigen Qualifikation sowie zwei Wertungsläufen. Die Rennen werden jeweils über eine Distanz von 60 Kilometern gehen. Eines soll dabei am Tag, das zweite in der Dämmerung gestartet werden.

Das Model S im Renntrimm

Für den Rennsport wurde das Model S angepasst. Das Auto hat andere Reifen und Bremsen. Es wurde mit einem Heckflügel ausgestattet und sein Gewicht um 500 Kilogramm reduziert. Die Rennversion beschleunigt in 2,1 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde. Das sind noch einmal 0,6 Sekunden weniger als der Serien-Tesla im Ludicrous Mode.

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Allerdings dürfte der Tesla bald Konkurrenz bekommen: Die Hersteller, die in der Formel E antreten, wollen in den kommenden Jahren Autos auf den Markt bringen, die ebenfalls renntauglich sind: BMWs i Vision Dynamics etwa, der Jaguar Elektro-XJ oder der Elektro-Porsche Mission E.

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Dwalinn 05. Feb 2018

Ja ich, Könnte man nicht extra Kondensatoren in die Rennvariante einbauen?

Dwalinn 05. Feb 2018

Wer sich jetzt neu ein Modell 3 bestellen will muss ca. 18 Monate warten wobei das...

Dwalinn 05. Feb 2018

Es sind eher 90 Minuten, 2h wäre schon das Maximum nachdem man das Rennen abbrechen...

Dwalinn 05. Feb 2018

Dann liegt es vielleicht daran das er in der Falschen klasse fährt. Um einen normalen...

marcelpape 03. Feb 2018

Homologation gab's auch in der FIA GT/GT1, dort mussten mindestens 25 Straßenzugelassene...



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