Elektro oder Verbrenner: Unterschiede bei Fahrzeugkosten schwinden
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Die gestellte Aufgabe war denkbar einfach: Ein zweites Auto musste her, da alle Aufgaben im ländlichen Umfeld und mit größer werdenden Kindern nicht mehr allein von der großzügigen Familienkutsche zu bewältigen sind.
Für die kurzen Wege zum Sportverein, zum Einkauf und für andere Erledigungen, die für das Fahrrad zu weit sind, führt am kleinen Zweitwagen kein Weg vorbei. Der stündlich fahrende Bus, mit dem für Hin- und Rückweg auf 20 km 3 Stunden veranschlagt werden müssen, ist in jedem Fall keine familienkompatible Alternative.
Gebrauchtwagenpreise ziehen an
Das Elektroauto scheint es nach kurzer Kostenrecherche jedoch zu sein. Ausgehend von schnell überflogenen Fahrberichten und Empfehlungen aus der Bekanntschaft war die Wahl im Grunde schon auf den kompakten und sehr kindersitztauglichen VW Up gefallen, allerdings mit Benzinmotor.
Es war zwar bereits klar, dass Gebrauchte teurer geworden sind, die mindestens 9.000 Euro für einen fünf Jahre alten Benziner mit weniger als 50.000 km auf dem Kilometerzähler waren dennoch eine Überraschung. Und nicht weniger die Tatsache, dass der gleiche Wagen mit Elektromotor bei etwa 11.000 Euro liegt, jeweils zu erwerben beim Vertragshändler.
Auf den Strom kommt es an
Die Differenz von 2.000 Euro sollte sich doch in kürzester Zeit wieder einsparen lassen, erst recht bei Benzinpreisen von mehr als 2 Euro pro Liter. Gut, der Kleine dürfte bei den angedachten Kurzstrecken keine 10.000 km pro Jahr fahren, aber statt 6 Liter Benzin 14,7 Kilowattstunden (kWh) Strom (laut ADAC-Langzeittest)(öffnet im neuen Fenster) auf 100 km zu verbrauchen, kann sich nur rechnen.
Hier stehen also 12 Euro an der Tankstelle weniger als 5 Euro aus der Steckdose gegenüber. Spätestens nach 30.000 km sollte ich mit dem Elektroauto also auf jedem weiteren Kilometer Geld sparen.
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