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Die Rechnung ist aufwendiger

Wobei es doch nicht so einfach ist. Die Garage mit Steckdose ist zwar vorhaben, aber wirklich empfehlenswert ist eine solche Dauerbelastung nicht. Zumal die Verluste beim Laden aus der Haushaltssteckdose hoch sein sollen – und wirklich schnell geht es auch nicht.

Der Einbau einer Wallbox erhöht die Anschaffungskosten für den kleinen Elektrischen. 2.500 Euro dürften es im Durchschnitt werden, so dass der e-Up jetzt 4.500 Euro teurer, ich aber Besitzer einer eigenen Wallbox wäre, die sich auch mit zukünftigen Fahrzeugen nutzen ließe.

Wartung, Haltung, Nebenkosten

Noch bevor das Auto überhaupt losrollt, gibt es zudem weitere Kosten, die sich bei Verbrenner und E-Auto unterscheiden. Da wäre zunächst die fehlende Kfz-Steuer, während der benzinbetriebene Up 50 Euro pro Jahr kostet.

Hinzu kommt die Versicherung. Eine reine Haftpflichtversicherung soll bei Elektroautos bis zu zehn Prozent günstiger sein. Ein kurzer Preisvergleich brachte immerhin fünf Prozent, was bei einem Kleinwagen auf dem Land aber allenfalls noch 20 Euro Unterschied sind.

Die jährlichen Wartungen haben ein ganz anderes Einsparpotenzial. Laut einem Bericht des ADAC(öffnet im neuen Fenster) sind diese beim E-Auto etwa 30 Prozent günstiger. Die gegenüber der Elektromobilität keinesfalls unkritische Autobild(öffnet im neuen Fenster) hat für Volkswagen sogar 50 Prozent Ersparnis ausgerechnet.

Weil der kleine Up allerdings nicht sonderlich viel Service verlangt, lassen sich hier noch einmal vorsichtig 50 Euro Einsparpotenzial ansetzen. Statt 150 Euro im Jahr kostet der elektrische Up eher 100 Euro, weil vor allem Öl- und Filterwechsel entfallen.

Eine Frage der Aufladung

Beim Unterhalt liegen die Kosten somit im Vergleich zum Benziner knapp 100 Euro niedriger. Die größten Einsparungen ergeben sich aber erst beim Fahren, und damit auch durch die Art, wie aufgeladen wird.

Der normale Stromtarif liegt bei ungefähr 30 Cent je kWh. Wer eine Solaranlage besitzt, kann für selbstgenutzten Strom dagegen mit 10 bis 12 Cent rechnen. Statt 550 Euro könnte ich dann fast 800 Euro im Jahr sparen und bei gemischten Stromquellen immer noch 700 Euro.


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