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Elektro-718: Porsche steckt für Elektroautos halbe Milliarde in Stammwerk

Porsche investiert laut einem Medienbericht für die Produktion des elektrischen 718 eine halbe Milliarde Euro in das Werk in Stuttgart-Zuffenhausen.
/ Andreas Donath
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Porsche 718 (Bild: Porsche)
Porsche 718 Bild: Porsche

Der Sportwagenbauer Porsche will laut einem Bericht der Automobilwoche(öffnet im neuen Fenster) rund 500 Millionen Euro in das Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen investieren, wo der Nachfolger des 718 als reines Elektroauto entstehen soll.

Porsche will bis 2025 mindestens ein Drittel rein elektrische Fahrzeuge verkaufen, 2030 sollen es zwei Drittel sein. Derzeit bietet Porsche neben dem Taycan den Taycan Cross Turismo als reines Elektroauto an. Die Elektroversion des 718 soll 2023 kommen, zusammen mit dem elektrische Macan . Letzterer soll in Leipzig gebaut werden.

Der 718 mit Elektroantrieb soll auf dem Konzeptfahrzeug Mission R basieren, das Porsche auf der IAA 2021 zeigte, allerdings als Rennsportfahrzeug. Der allradgetriebene Rennwagen beschleunige im sogenannten Qualifying-Modus in 2,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h, teilte der Hersteller damals mit. Die Höchstgeschwindigkeit liege bei 300 km/h. Die Kapazität des Akkus, der hinter dem Fahrer positioniert ist, beträgt 82 kWh.

Dass Studien in Fahrzeuge umgesetzt werden, hat bei Porsche Tradition: Der Studie Mission E aus dem Jahr 2015 folgte der Porsche Taycan. Die Studie Mission E Cross Tourismo wurde mit dem Taycan Cross Tourismo ebenfalls umgesetzt.

Der Elektro-718 soll nach Angaben der Automobilwoche auf der PPE-Plattform basieren, die gemeinsam mit Audi entwickelt wurde und auf der auch der elektrische Macan gebaut werden soll.


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