Elektrisches Fliegen: Der Lilium Jet fliegt mit Akkus aus Tübingen

Die Fraunhofer-Ausgründung Customcells wird die Akkus für das Lufttaxi Lilium Jet produzieren.

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Lufttaxi Lilium Jet
Lufttaxi Lilium Jet (Bild: Lilium)

Der Lilium Jet wird mit Akkuzellen abheben, die in Deutschland gefertigt werden. Das Münchener Unternehmen Lilium will sein Fluggerät 2024 auf den Markt bringen.

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Das in Itzehoe ansässige Unternehmen Customcells wird die Akkuzellen produzieren. Customcells werde die bestehende Lilium-Akkutechnik serienreif machen und in seinem Werk in Tübingen herstellen, teilte Customcells mit. Die Produktion ermögliche mehr Leistung und ein schnelleres Laden. Customcells garantiert demnach zusammen mit dem baden-württembergischen Anlagenbauer Manz die Produktionskapazitäten an modernen Forschungs- und Produktionsstandorten in Deutschland.

Customcells ist eine Ausgründung des Fraunhofer-Instituts für Siliziumtechnologie (ISIT) in Itzehoe. Das Unternehmen konzipiert und baut Lithium-Ionen-Akkus nach den Wünschen von Kunden. Kürzlich hat Customcells mit dem Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche das Joint Venture Cellforce Group gegründet, an dem Porsche einen Mehrheitsanteil von 83,75 Prozent hält.

Cellforce baut Akkus für Porsche

Die Cellforce Group soll Hochleistungsakkus für den Motorsport entwickeln - Porsche ist in der elektrischen Rennserie Formel E aktiv. Die Akkus haben Silizium-Anoden, die die höhere Energiedichte haben sollen.

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Das Münchener Startup Lilium hat ein siebensitziges Fluggerät entwickelt. Der elektrisch angetriebene Lilium Jet kann senkrecht starten und landen (Electric Vertical Takeoff and Landing, eVTOL). Er soll künftig als fliegendes Taxi eingesetzt werden.

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Der Lilium Jet ist ein Entenflugzeug oder Canard. Das bedeutet, die großen Tragflächen sind hinten, die kleineren vorne. Angetrieben wird er von 36 Mantelpropellern. Jeweils zwölf Motoren sitzen an den großen Flügeln, an den kleineren sind es jeweils sechs. Für den Start und die Landung werden die Triebwerke gekippt. Im Flug werden sie in die Horizontale gebracht, so dass der Lilium Jet wie ein Flugzeug fliegt.

Eine zweisitzige Version des Fluggeräts hatte Lilium 2017 getestet. Der fünfsitzige Nachfolger hob erstmals 2019 ab. Anfang vergangenen Jahres wurde der Prototyp bei einem Brand zerstört.

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