Kaum Gelände für Ladehöfe zu finden

Das Konzept von Moia sieht vor, dass jeder Fahrer nach fünf Stunden Fahrt eine halbe Stunde Pause auf dem Betriebshof einlegt. In dieser Zeit hängt er sein Auto an den HPC. In einer halben Stunde wird der Akku bis auf 80 Prozent geladen - und hat damit genug Strom gespeichert für den Rest der Schicht. Nach Fahrtschluss werden die Autos an die Wechselstromlader angeschlossen, die in etwa sieben bis acht Stunden - sprich: bis zum nächsten Morgen - den Akku vollladen.

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Das ganze System muss mit Strom versorgt werden. Moia ist an das Mittelspannungsnetz mit 20 Kilovolt angeschlossen. Dieses liefert 2,5 Megawatt für den Betriebshof. Hinter der Halle stehen zwei Trafos von der Größe von jeweils einer Gartenlaube, die die Mittelspannung auf 400 Volt für die Wechselstromlader beziehungsweise 480 Volt für die HPCs reduzieren. Ein Lastmanagement-System schließlich sorgt dafür, dass die 2,5 Megawatt nicht überschritten werden und regelt ab einem Schwellenwert, der etwas darunter liegt, die Lader ab.

Zwei weitere Betriebshöfe geplant

Der Betriebshof im Stadtteil Großborstel kann zwar 120 Fahrzeuge versorgen, was zum Start reicht. Aber Moia will die Flotte auf 500 Fahrzeuge ausbauen. Dafür braucht das Unternehmen weitere Betriebshöfe. Einer ist in Planung, ein weiterer ist bereits im Bau, in Horn östlich der Hamburger Innenstadt. Dort werden Lademöglichkeiten für 50 Fahrzeuge bereitstehen.

Das Problem ist aber, dass Grundstücke in Hamburg begehrt und entsprechend rar sind. Weiterer limitierender Faktor ist, dass vielen der freien Grundstücke der Anschluss an das Mittelspannungsnetz fehlt. Damit schrumpfe die Zahl der für Moia in Frage kommenden Grundstücke immens, sagt Michael May von Moia im Gespräch mit Golem.de. Das Unternehmen erwägt deshalb weitere Ladekonzepte.

Rechnet sich elektrisches Car-Sharing?

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Solche Möglichkeiten wie Clever Shuttle oder Moia hat ein sogenanntes Free-Floating-Angebot wie Share Now oder We Share jedoch nicht. Hier zeigt sich, dass die Elektromobilität bei Autos im Gegensatz zu Elektrorollern oder E-Bikes viel schneller an ihre Grenzen stößt. Denn Anbieter wie Coup können die Batterien der Roller einfach austauschen und an zentraler Stelle aufladen lassen. Nutzer haben weder ein Problem mit dem Laden noch mit dem Parken.

Es wird sich daher zeigen, ob sich ein rein elektrischer Car-Sharing-Dienst mit mehr als 1.000 Autos in Berlin überhaupt sinnvoll und kostendeckend betreiben lässt. Nachdem die deutschen Hersteller jahrelang bei der Elektromobilität hinterherhinkten, könnten sie jetzt sogar ein bisschen vorschnell unterwegs sein.

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 Clever Shuttle und Moia mit eigenen Ladesystemen
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alphaorb 10. Apr 2019

Gendern hat nichts mit Geschlechtergerechtigkeit zu tun. Wirtschaftsmigration hat nichts...

flasherle 04. Apr 2019

ja mir ging es aber um den status quo

Harddrive 03. Apr 2019

Bereits im letzten Monat sind wieder 2 Tankstellen dazu gekommen. Und derzeit sind es...

omnitopos 03. Apr 2019

und natürlich Nachweis von Eigentumsanteilen an einer Tankstelle ;)

pointX 02. Apr 2019

Kann ich nur zurückgeben. Doch. Öffentliche Schnelllader sind dazu da, um "noch nach...



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