Elektrischer Kleinwagen: Citroën ë-C3 startet bei 23.300 Euro
Der französische Autohersteller Citroën bringt den vollelektrischen Kleinwagen ë-C3 zum Einstiegspreis von 23.300 Euro auf den Markt. "Der 83 kW (113 PS) starke Elektromotor liefert Leistung und Drehmoment für den täglichen Arbeitsweg, während der 44-kWh-Akku eine WLTP-Reichweite von bis zu 320 km bietet", teilte das Unternehmen, das zum Stellantis-Konzern gehört, am 17. Oktober 2023 mit(öffnet im neuen Fenster).
Der neue ë-C3 kommt demnach im Frühjahr 2024 zu den Händlern. Der Kaufpreis enthält bereits den Herstelleranteil der Kaufprämie in Höhe von 1.500 Euro. Nach Abzug des staatlichen Anteils in Höhe von 3.000 Euro würde das Elektroauto 20.300 Euro kosten. Eine weitere Version mit einer Reichweite von 200 Kilometern werde von 2025 zu einem Preis ab 19.990 Euro angeboten.
Der Schräghecklimousine ist 4,01 m lang, 1,76 m breit und 1,57 m hoch. Das Kofferraumvolumen beträgt 310 Liter. Die Bodenfreiheit beträgt 16,3 cm, wobei Citroën die Einstiegshöhe im Vergleich zum Vorgängermodell um 10 cm erhöht hat.
Billigplattform von Stellantis
Der ë-C3 ist das erste europäische Fahrzeug, das auf der Plattform CMP Smart Car von Stellantis basiert. "Wir nutzen ihre Fähigkeiten bereits außerhalb Europas durch neue regionsspezifische Citroën-Modelle in Märkten wie Indien und Südamerika. Sie war der ideale Ausgangspunkt für die brandneue europäische ë-C3-Modellreihe", sagte Citroën-Managerin Laurence Hansen.
Die Plattform ermöglicht demnach eine Ladeleistung von bis zu 100 kW. Damit soll der Lithium-Eisenphosphat-Akku (LFP) in 26 Minuten von einem Ladestand von 20 auf 80 Prozent gebracht werden können. Der nicht besonders leistungsstarke Motor beschleunigt den Kleinwagen in 11 Sekunden von null auf 100 km/h. Der ë-C3 wird bei 135 km/h abgeregelt.
Der ë-C3 wird in Europa in den Versionen You und Max erhältlich sein. Die Basisvariante You verfügt demnach über LED-Scheinwerfer vorn, eine Advanced-Comfort-Federung, ein Notbremssystem, ein Head-up-Display, elektrische Außenspiegel, eine automatische Beleuchtung, Parksensoren hinten, einen Tempomat sowie eine Klimaanlage und sechs Airbags.
Kein Fahrerdisplay mehr
Citroën verzichtet wie Tesla beim Model 3 und Model Y auf ein klassisches Kombiinstrument hinter dem Lenkrad, ersetzt dies aber durch das Head-up-Display. Dieses projiziert Fahrzeuginformationen "auf einen schwarz glänzenden Bereich zwischen dem oberen Rand des Armaturenbretts und dem unteren Rand der Windschutzscheibe".
In der Basisvariante ist kein separates Display über der Mittelkonsole vorgesehen. Stattdessen gibt es eine Smartphone-Halterung sowie wie eine spezielle App, mit der Fahrer über ihr eigenes Gerät auf Musik, Radio, Anrufe und Navigation zugreifen können. Die App soll auf der Funktechnik NFC basieren. Deren Startseite soll sich mit einer Lenkradtaste aufrufen lassen.
Navigieren per App
Die Fahrer sollen mit einer neuen e-Routes-App in der Lage sein, Fahrten zu planen, den Ladestatus und Batteriestand in Echtzeit zu überwachen und "ein vollständiges Navigationserlebnis zu genießen". Mit der MyCitroën-App könnten ë-C3-Fahrer zudem Ladepläne verwalten, das Fahrzeug vorheizen oder vorkühlen sowie den Batteriestand und den Standort überprüfen.
Die Topausstattung Max enthält unter anderem zusätzlich LED-Rückleuchten, Komfortsitze, eine Klimaautomatik, eine Rückfahrkamera, einen 10,25-Zoll-Farb-Touchscreen mit kabelloser Anbindung von Apple Carplay und Android Auto, eine 3D-Navigation und eine 60/40-klappbare Rücksitzbank. Ein optionales Winterpaket biete eine beheizbare Windschutzscheibe, beheizbare Vordersitze und ein beheizbares Lenkrad. Die Preise die Max-Version und das Winterpaket hat Citroën noch nicht genannt.
Der ë-C3 ist angesichts des niedrigen Preises nur mit rudimentären und den gesetzlich vorgeschriebenen Fahrassistenzsystemen ausgestattet. Dazu zählt unter anderem ein aktiver Spurhalteassistent, der die Lenkung korrigiert, wenn das Fahrzeug von der Spur abweicht. Ebenfalls erkennt das Fahrzeug Tempolimits anhand von Kartendaten und Verkehrsschildern. Der Tempomat ist jedoch nicht in der Lage, den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug selbst zu regeln.
Der ë-C3 wird im Stellantis-Trnava-Werk in der Slowakei hergestellt.
Nachtrag vom 18. Oktober 2023, 12:31 Uhr
Der ë-C3 kann bei bei Citroën bereits vorbestellt werden(öffnet im neuen Fenster). Dabei lässt sich die Basisversion You auch zu einem monatlichen Preis von 99 Euro und einer Sonderzahlung von 4.500 Euro bei einer Laufzeit von 24 Monaten leasen.
Die Max-Version des ë-C3 kostet demnach 27.800 Euro. Die Leasingrate bei 24 Monaten Laufzeit und einer Sonderzahlung von 4.500 Euro beträgt 175 Euro.
Bei den aktuell reservierbaren Modellen ist nur einphasiges Laden per Wechselstrom mit bis zu 7 kW serienmäßig enthalten. Extras wie das Winterpaket lassen sich bei der Reservierung nicht angeben.
Da im Anschaffungspreis der Herstelleranteil der Kaufprämie bereits berücksichtigt ist, haben wir die Preisangaben im zweiten Absatz geändert.
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