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Elektrische Mercedes C-Klasse angeschaut: Nur eine Handbreit von der E-Klasse entfernt

Nach dem SUV elektrifiziert Mercedes auch die C-Klasse-Limousine. Die bessere Aerodynamik ermöglicht eine höhere Reichweite als beim GLC.
/ Friedhelm Greis
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Der Mercedes-Benz C 400 4Matic soll bis zu 763 km weit kommen. (Bild: Mercedes-Benz)
Der Mercedes-Benz C 400 4Matic soll bis zu 763 km weit kommen. Bild: Mercedes-Benz
Inhalt
  1. Elektrische Mercedes C-Klasse angeschaut: Nur eine Handbreit von der E-Klasse entfernt
  2. Serienmäßiger Superscreen mit drei Bildschirmen
  3. BMW i3 mit deutlich höherer Reichweite

Ist das noch Mittelklasse oder geht schon eine Etage höher? Wer vor der neuen vollelektrischen C-Klasse von Mercedes-Benz steht(öffnet im neuen Fenster), sieht auf den ersten Blick kaum noch einen Größenunterschied zur aktuellen E-Klasse. Bei einer Länge von 4,88 m ist die Elektrolimousine sogar größer als die E-Klasse von 2013. Mit gehobener Innenausstattung und komfortablem Fahrwerk macht Mercedes seiner elektrischen EQE-Limousine selbst Konkurrenz. Doch reicht es auch für den ebenfalls neuen BMW i3?

Die C-Klasse gilt immer noch als Mittelklasse-Bestseller von Mercedes. Allerdings lagen Limousine und T-Modell im vergangenen Jahr bei den Zulassungszahlen in Deutschland deutlich hinter der E-Klasse. Noch beliebter war der SUV-Ableger GLC (Probefahrt), von dem inzwischen die ersten vollelektrischen Exemplare auf der Straße unterwegs sind. Nun legt Mercedes mit der Limousine nach.

Reichweite von bis zu 800 km

Die Technik unterscheidet sich nicht von derjenigen des GLC, da beide Modelle auf der Plattform MB.EA-Medium basieren. Die nutzbare Akkukapazität beträgt 94,5 Kilowattstunden (kWh), die maximale Ladeleistung 330 kW. Wegen der besseren Aerodynamik der Limousine steigt die WLTP-Reichweite um 50 auf 763 km.

Im kommenden Jahr sollen weitere Modelle mit Heck- und Allradantrieb sowie verschiedenen Batterievarianten folgen. Das reichweitenstärkste Modell soll bis zu 800 km weit kommen.

In vier Sekunden von null auf 100 km/h

Mit einem Gewicht von 2.460 kg inklusive Fahrer ist der C 400 4Matic 75 kg leichter als der GLC 400 4Matic. Der Allradantrieb mit 360 kW beschleunigt die Limousine in 4 Sekunden von null auf 100 km/h, womit das SUV um drei Zehntelsekunden abgehängt wird.

Zwar ist der C 400 mit einer Höhe von 1,5 m rund 14 cm niedriger als der GLC, jedoch mit 4,88 m etwa 4 cm länger. Im Vergleich zum Vorgängermodell sind es sogar stattliche 12 cm. Zur aktuellen E-Klasse oder dem EQE fehlen nur 6 cm. Das ist optisch kaum noch wahrnehmbar. Zum Vergleich: Die erste C-Klasse der Baureihe 202(öffnet im neuen Fenster) von 1993 war mit 4,49 m noch 40 cm kürzer.

Luftfederung und Hinterachslenkung bestellbar

Zudem wurde aus dem damaligen Stufenheck inzwischen ein Coupé. Mercedes spricht von "coupéhafter Silhouette", "expressivem GT-Heck" und der "sportlichsten C-Klasse aller Zeiten". Powerdomes auf der Fronthaube, wie bei der aktuellen Generation oder dem neuen EQS, finden sich bei dem E-Auto jedoch nicht.

Schon bei der aktuellen Verbrennerversion sind gegen Aufpreis die Luftfederung Airmatic und eine Hinterachslenkung von 4,5 Grad bestellbar. Das reduziert unter anderem den Wendekreis auf 11,2 m. Auf einer Probefahrt an der portugiesischen Algarve-Küste überzeugten uns die Fahreigenschaften des GLC mit derselben Technik schon. Die Limousine sollte in dieser Hinsicht dem SUV in nichts nachstehen.

Bei der Innenausstattung und den Assistenzsystemen gibt es ebenfalls keine Unterschiede zum SUV.


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