Elektrisch Fliegen: E-Flugzeug strebt nach Erstflug Zulassung an
Der Flugzeugbauer Bye Aerospace(öffnet im neuen Fenster) aus dem US-Bundesstaat Colorado hat den erfolgreichen Erstflug des rein elektrischen eFlyer 2 absolviert. Mit dem sich anschließenden Testprogramm soll eine möglichst schnelle Zulassung durch die US-Luftfahrtbehörde FAA erreicht werden.
Wird diese erteilt, kann der eFlyer 2 am Luftverkehr teilnehmen, die komplette Baureihe gilt dann als luftfahrttauglich. Dafür müssen sämtliche Bauteile, in diesem Fall also auch Batterie, Elektromotor und die zugehörige Elektronik, zertifiziert werden.
Details zur Flughöhe, Dauer oder Reichweite nannte Bye Aerospace, das nach seinem Gründer und CEO George Bye benannt ist, nicht. Für Flugreisen soll das elektrische Flugzeug nicht zum Einsatz kommen, stattdessen soll es für Pilotentrainings genutzt werden.
Bessere Verfügbarkeit von Flugstunden
Auf diesem Einsatzgebiet kann es trotz der begrenzten Akkukapazität seinen wichtigsten Vorteil ausspielen. Die Kosten für Flugbenzin liegen demnach bei einem Vielfachen im Vergleich zum benötigten Strom.
Hinzu kommen deutlich geringere Wartungskosten, längere Wartungsintervalle und damit verbunden weniger Ausfallzeiten. Laut Hersteller sollen die Betriebskosten insgesamt 80 Prozent niedriger ausfallen als bei den derzeit genutzten Maschinen mit Verbrennungsmotor.
Da diese entscheidend zu den Kosten für Flugstunden beitragen würden, erhofft sich Bye Aerospace, dass ihr E-Flugzeug in Zukunft beim Pilotentraining ein wichtiger Faktor wird, weil mehr Flugstunden zu geringeren Kosten absolviert werden könnten.
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