Elektrifizierung und Digitalisierung: Daimler investiert 70 Milliarden Euro

Der Aufsichtsrat von Daimler genehmigt Investitionen von 70 Milliarden Euro, um unter anderem Elektrifizierung und Digitalisierung voranzutreiben.

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Mercedes-Stern (Symbolbild)
Mercedes-Stern (Symbolbild) (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Daimler investiert in den Jahren 2021 bis 2025 rund 70 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung sowie in Sachanlagen. Ein Großteil soll auf Mercedes Benz Pkw entfallen. Der Aufsichtsrat will unter anderem die weitere Transformation in Richtung Elektrifizierung und Digitalisierung vorantreiben. Auch Daimler Trucks soll in die Lage versetzt werden, seine Pläne für einen emissionsfreien Transport zu beschleunigen. Eine genaue Aufteilung der Investitionen wurde nicht publik gemacht.

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Da war Konkurrent Audi genauer: Die Ingolstädter wollen ihre Investitionen künftig stark auf Elektroautos ausrichten. Dazu werden in den kommenden 5 Jahren 15 Milliarden Euro aufgewendet. Zehn Milliarden sollen auf rein elektrisch betriebene Fahrzeuge entfallen, fünf Milliarden auf Hybridmodelle.

Unternehmensleitung und Gesamtbetriebsrat planen angesichts des technischen Wandels außerdem einen Transformationsfonds mit einem Volumen von einer Milliarde Euro, der bis 2025 aufrechterhalten wird. Genaue Ausgestaltungen werden noch festgelegt. Der Fonds soll die Beschäftigung an den deutschen Standorten sichern.

Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Daimler AG, Michael Brecht, sagte: "Damit machen wir Transformationsbrüche gestaltbar und senden ein wichtiges Signal an unsere Kolleginnen und Kollegen. Mit diesen zusätzlichen Mitteln haben wir mehr Möglichkeiten, neue Technologien und Produkte in unseren Werken umzusetzen. Das sichert Beschäftigung und Know-how. Somit ist der Fonds ein wichtiger Beitrag, um die Transformation bei Daimler fair zu gestalten."

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Im Oktober 2020 hatte Mercedes angekündigt, die Strategie "Electric First" zu fahren. Das Unternehmen präsentierte vier neue Elektrofahrzeuge, die auf der kommenden Electric Vehicle Architecture (EVA) basieren sollen. Die Luxuslimousine EQS wird das erste Modell auf Basis dieser Plattform sein und 2021 auf den Markt kommen. Danach folgen der EQE, der EQS-SUV und der EQE-SUV. Zusätzlich sollen AMG, Maybach und G elektrifiziert werden. Auf Basis der zweiten neu konzipierten elektrischen Fahrzeugplattform, der Mercedes-Benz Modular Architecture (MMA) für Fahrzeuge im Kompakt- und Mittelklasse-Segment, sollen ab 2025 weitere Modelle das Elektrofahrzeug-Portfolio ergänzen.

Der Autohersteller will nach eigenen Angaben "noch mehr Ressourcen für Produktentwicklung und Expertise in Elektroantriebe umschichten und in neue Technologien sowie Konzepte zur Erhöhung der Reichweite und Effizienz investieren".

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