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Electronic Paper: Bridgestone stellt E-Paper-Produktion ein

Voraussichtlich im Oktober 2012 werden die letzten E-Paper-Displays bei Bridgestone vom Band laufen. Der japanische Chemiekonzern hält diese Bildschirme nicht mehr für konkurrenzfähig und will die Sparte deshalb schließen.
/ Werner Pluta
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Lieber Reifen: Bridgestone hält E-Paper für nicht konkurrenzfähig. (Bild: Bridgestone)
Lieber Reifen: Bridgestone hält E-Paper für nicht konkurrenzfähig. Bild: Bridgestone

Bridgestone(öffnet im neuen Fenster) will keine E-Paper-Displays mehr produzieren und entwickeln. Der japanische Chemiekonzern hält diese Bildschirmtechnik gegenüber den Flüssigkristallbildschirmen (LCD) für chancenlos.

Keine Chance gegen LCD

Durch die große Konkurrenz seien die Preise für die LCDs stark gefallen. Damit seien die E-Paper-Displays nicht mehr wettbewerbsfähig. Darum habe sich das Unternehmen entschlossen, sich aus diesem Markt zurückzuziehen, erklärte Bridgestone(öffnet im neuen Fenster) .

Der als Reifenhersteller bekannte Chemiekonzern hatte Anfang des vergangenen Jahrzehnts mit der Entwicklung von elektronischem Papier begonnen – das sind Bildschirme, die Strom nur beim Aufbau eines neuen Inhalts verbrauchen. 2004 wurde der erste Prototyp angekündigt .

Display mit 4.096 Farben

Zwei Jahre später stellten die Japaner auch eine zweifarbige Variante vor. 2009 präsentierte Bridgestone ein biegsames Display im A4-Format, das 4.096 Farben darstellen kann.

Wann die Geschäftssparte(öffnet im neuen Fenster) geschlossen wird, sei noch nicht klar. Bridgestone geht davon aus, dass die E-Paper-Produktion im Oktober 2012 eingestellt wird.


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