Electronic Arts: Pläne für neues Battlefield Universe

Die Erfinder von Call of Duty und Halo übernehmen: EA plant ein Battlefield Universe - mit Auswirkungen auf die Seasons von 2042.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Battlefield 2042
Artwork von Battlefield 2042 (Bild: Electronic Arts)

Electronic Arts hat seine Pläne für ein Battlefield Universe vorgestellt. Vermutlich wird dieses eine Art persistente Onlinewelt mit Multiplayer und Solo-Inhalten in mehreren Zeitepochen - Details sind noch nicht bekannt.

Was schon feststeht, sind die für das Universe zuständigen Personen. Und ein prominenter Abgang: Oskar Gabrielson, der als Chef von Dice bislang für Battlefield zuständig war, verlässt das Unternehmen mit unbekanntem Ziel.

Neuer Hauptverantwortlicher ist Vince Zampella, der als wichtigster Miterfinder von Call of Duty gilt. Zampella verließ Activision und sein damaliges Entwicklerstudio Infity Ward 2010 im Streit.

Danach arbeitete er bei dem Electronic Arts gehörenden Respawn Entertainment unter anderem an Titanfall, Apex Legends und Star Wars Jedi Fallen Order.

Für den Aufbau der Welt und für Handlung ist Kreativchef Markus Lehto zuständig. Er gilt als Erfinder des Master Chief, später arbeitete er bei Bungie an Destiny.

Zwischendurch produzierte er bei seinem eigenen Studio V1 Interactive ein misslungenes Actionspiel namens Disintegration. Seit Anfang 2021 ist Lehto bei Electronic Arts angestellt.

Lehto baut in Seattle ein neues Team auf. Das soll zusammen mit anderen Studios von Electronic Arts zunächst an Battlefield 2042 arbeiten - sowohl an weiteren Verbesserungen als auch an neuen Inhalten.

Gleichzeitig soll es mit dem Battlefield Universe vorangehen. Insbesondere im Zukunftsszenario von 2042 sollen handlungsbasierte Erlebnisse entstehen. Ob es sich dabei gleich um ausgewachsene Kampagnen handelt oder eher um kürzere Abenteuer, ist unklar.

Künftig gibt es sicherlich mehr Battlefield

Künftig sollen laut Berichten von US-Medien wie Gamespot mehrere Studios an Battlefield arbeiten: Eines davon ist Dice, das bislang hauptverantwortlich für die Serie ist.

Dazu kommt das gerade erst in Los Angeles eröffnete Ripple Effect Studios, das den Editor Portal für Battlefield 2042 programmierte. Dann gibt es das noch namenlose Team von Lehto in Seattle sowie ein für mobile Unterhaltung zuständiges Studio in Kalifornien, das der ehemalige Bungie-Chef Alex Seropian im Jahr 2018 an Electronic Arts verkaufte. In Battlefield steckt künftig also viel Bungie.

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TigerPixel.DE 04. Dez 2021

Vielleicht ist die Idee dahinter, Battlefield mehr in Richtung "As a Service" zu...

Celsi 04. Dez 2021

Toller Plan. Den Flop zu einem Universum der Flops ausbauen #hirnfurz

Tom01 04. Dez 2021

Ich habe die Battlefield 4 Kampagne 2 bis 3 Mal gespielt. Die ist sehr gut.



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