Electronic Arts: Rechtsstreit mit Ex-Footballspielern geht weiter

Der Rechtsstreit zwischen Ex-Footballspielern und EA geht in die nächste Runde. Schon 2010 haben über 6.000 ehemalige Sportler geklagt, weil sie ohne ihre Zustimmung und vor allem ohne Lizenzzahlungen in Madden 2009 verwendet wurden.

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Football
Football (Bild: Andrew Theodorakis/Getty Images)

Einer der langwierigsten, für Electronic Arts aber potenziell auch teuersten Rechtsstreits geht in die Fortsetzung: Ein Berufungsgericht hat es abgelehnt, die Sammelklage von ehemaligen Footballspielern einzustellen. Das hatte EA mit der Begründung beantragt, dass die Entwickler des Sportspiels Madden 2009 in ihrem Werk mehr oder weniger versehentlich virtuelle Athleten eingebaut hätten, die den Ex-Profis stark ähneln.

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Dies sei laut EA vom ersten Zusatzartikel zur US-Verfassung abgedeckt, in dem es um die Meinungs- und Pressefreiheit geht - so der Konzern zur Nachrichtenagentur AP. Die Richter haben das nun anders gesehen und den Fall wieder an ein Bezirksgericht zurückgegeben.

EA hatte in NFL Madden 2009 rund 140 Historic Teams eingebunden, deren Mitglieder eine auffallende Ähnlichkeit mit den wirklichen Ex-Sportlern haben - die dafür aber keine Zustimmung gegeben haben. Die Sportler sind der Auffassung, dass sich EA durch die nur leicht abgeänderten Daten vor der Zahlung von Geldern drücken wollte. Den Streitwert gaben die Kläger 2010 mit über fünf Millionen US-Dollar an.

Inzwischen dürfte diese Summe deutlich höher liegen. In einem vergleichbaren Fall musste EA 2013 rund 40 Millionen US-Dollar an College-Sportler zahlen.

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