Electronic Arts: Mächtig gute Bilanz
Das Science-Fiction-Rollenspiel Mass Effect Andromeda wird voraussichtlich erst im Frühjahr 2017 erscheinen. Das hat Bioware-Chef Aaryn Flynn im Firmenblog(öffnet im neuen Fenster) bekanntgegeben; entsprechende Hinweise durch Publisher EA hatte es allerdings schon vorher gegeben. Flynn schreibt nun, dass sein Team das Rollenspiel studiointern schon ausgiebig spielen könne und auf dem richtigen Weg sei.
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"Wir wissen aber auch, dass wir die nötige Zeit brauchen, um sicherzustellen, dass wir euch all das bieten werden, was das Spiel sein kann und sein sollte", so Flynn. Auf der Spielemesse E3 im Juni 2016 soll es neue Informationen zu dem Titel geben.
Bei Bioware-Eigner Electronic Arts dürfte sich der Schmerz über die Verschiebung in Grenzen halten – immerhin hat der Publisher mit dem gerade angekündigten Battlefield 1 und dank Sportspielen wie Fifa 17 ein paar fast sicherere Verkaufsschlager in seinem Herbstangebot.
Im gerade vorgestellten Geschäftsbericht kann das Unternehmen dank der Sportspiele gute Zahlen präsentieren. Rund 54 Millionen Spieler haben zu Fifa, Madden, NHL oder einem der anderen Titel gegriffen – ein Plus von 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr, so EA. Sehr zufrieden kann Firmenchef Andrew Wilson auch mit Star Wars Battlefront sein: Rund 14 Millionen Einheiten habe man abgesetzt, für 15 Prozent der Käufer sei es das erste EA-Spiel überhaupt gewesen. Im nächsten Jahr soll ein Nachfolger erscheinen, der als Thema die neuen Filme aufgreift – wobei unklar ist, ob EA damit nur Das Erwachen der Macht oder auch Rogue One meint. Weitere Infos zu dem Titel liegen noch nicht vor.

Im vierten Geschäftsquartal – bei EA sind das die Monate Januar bis März – ist der Umsatz auf 1,31 Milliarden US-Dollar gestiegen (Vorjahreszeitraum: 1,19 Milliarden US-Dollar). Der Nettogewinn lag bei 899 Millionen US-Dollar, was eine deutliche Zunahme gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum ist, als EA noch 395 Millionen US-Dollar verdiente.
Zufrieden kann Electronic Arts auch mit dem Ergebnis des Gesamtjahres sein. Der Umsatz ist zwar von 4,51 Milliarden US-Dollar auf 4,40 Milliarden US-Dollar zurückgegangen. Den Nettogewinn konnte die Firma aber von 875 Millionen US-Dollar auf 1,16 Milliarden US-Dollar steigern. Für das nun laufende Geschäftsjahr rechnet die Firma mit weiter steigenden Umsätzen und Gewinnen.
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