Electronic Arts: Lizenz für Fußball statt für Waffen

EA verlängert seinen Lizenzvertrag mit der Fifa bis 2022 - die Zukunft der Fußballserie ist also vorerst gesichert. Kein Geld will der Publisher hingegen ab sofort für die Übernahme echter Waffen in seinen Actionspielen bezahlen.

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Fifa 14
Fifa 14 (Bild: EA Sports)

Wenn Spieler in Battlefield 4 zur Pistole von Colt greifen, dann geschieht das ohne eine Lizenzzahlung von Publisher Electronic Arts an den Waffenhersteller. EA hat bekanntgegeben, dass solche Waffen künftig auf Basis des sogenannten Fair-Use-Rechtskonstrukts quasi als Zitat aus der Wirklichkeit in den Spielen vorkommen sollen. Bislang hatte die Firma dafür Verträge geschlossen und Geld gezahlt. Laut EA hat die Änderung der Firmenpolitik nichts mit Kritik an den Waffengesetzen der USA oder Ähnlichem zu tun.

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Allerdings dürften die Beziehungen zu den Produzenten von Schusswaffen spätestens seit Dezember 2012 gestört sein, als EA infolge des Schulmassakers von Newton auf der Webseite von Medal of Honor die Links zu den Firmen gelöscht hatte.

Deutlich bessere Beziehungen hat EA offenbar zum Weltfußballverband Fifa: Das bestehende Lizenzabkommen wurde bis zum 31. Dezember 2022 verlängert. Damit behält EA Sports die exklusiven Rechte für Videospiele mit Fifa-Branding. Zusätzlich hält die Firma weiterhin die Lizenz für die offiziellen Games zu Weltmeisterschaften.

45 Prozent Onlinewachstum

Beide Lizenzangelegenheiten sind am Rande der Veröffentlichung von EA-Geschäftsergebnissen bekanntgeworden. In den Monaten Januar bis März 2013 betrug der Firmenumsatz 1,2 Milliarden US-Dollar, im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren es noch 1,37 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn fiel von 400 Millionen auf 323 Millionen US-Dollar. Positiv hebt EA den Anstieg der online erzielten Umsätze um 45 Prozent auf 618 Millionen US-Dollar hervor.

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Im gesamten Geschäftsjahr, das am 31. März 2013 beendet war, hat EA einen Umsatz von 3,80 Milliarden US-Dollar erzielt - im Vorjahr lag der Wert bei rund 4,14 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn ist um 22 Millionen US-Dollar auf 98 Millionen US-Dollar gestiegen.

Als besondere Erfolge stellte EA in dem Geschäftsbericht heraus, dass rund 14,5 Millionen Exemplare von Fifa 13 verkauft wurden, ein Zuwachs von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahresprogramm. Sim City hat nach Unternehmensangaben rund 1,6 Millionen Spieler gefunden, gut die Hälfte hat das Spiel per Download über Origin.com gekauft. Und mit Battlefield 3 Premium hat EA allein im vergangenen Geschäftsquartal bei 3,5 Millionen Abonnenten rund 120 Millionen US-Dollar Umsatz erreicht.

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HardCorE.MaStaH 08. Mai 2013

http://www.krawall.de/web/Medal_of_Honor_Warfighter/special/id,65086/ "Von einem...

tomate.salat.inc 08. Mai 2013

Sowohl als auch und beides ist ja prinzipiell nichts schlechtes. Ich finde es gut, dass...

red creep 08. Mai 2013

Mission erfüllt.

Phreeze 08. Mai 2013

Erstens ja, und zweitens denk ich, dass die sooft und soviel Fifa gespielt haben, dass...



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