Electronic Arts: Battlefield 6 passt die Sniper aus der Beta an
Mit Battlefield 6 versucht sich die Shooter-Reihe von EA ab dem 10. Oktober 2025 an einem Comeback. Mit dem direkten Vorgänger Battlefield 2042 hatten die Entwickler das Vertrauen und die Zuneigung vieler Spieler verloren. Battlefield 6 befindet sich hingegen auf einem besseren Weg.
Die offene Beta im August, bei der an zwei Wochenenden erstmals alle interessierten Spieler in den neuen Ableger reinschnuppern konnten, kam insgesamt gut an. Auch sonst sorgen viele Aussagen und Informationen zum Spiel für eine gute Stimmung in Battlefield-Foren.
Die Beta wurde allerdings nicht nur veranstaltet, um Werbung für den Multiplayer-Shooter zu machen. Es sollten auch Daten und das Feedback einer breiteren Spielerschaft gesammelt werden, die den Titel schließlich auch kaufen und spielen soll. Eines der meistdiskutierten Themen waren die sogenannten Sniper-Glints – Lichtspiegelungen auf Zielfernrohren. Diese werden zum Release entschärft.
Zu starke Spiegelungen in der Beta
Bei den Sniper-Glints handelt es sich um einen optischen Effekt im Spiel. Er sieht so aus, als würde sich das Licht der Sonne in einem Zielfernrohr spiegeln. Spieler, die im Visier eines Scharfschützen sind, bekommen somit eine optische Warnung, was der Balance zugutekommen soll.
Scharfschützengewehre gehören im Shooter zu den Waffen mit dem höchsten Schaden. Unter gewissen Bedingungen reicht auch auf große Distanzen ein einziger Treffer, um das Ziel auszuschalten. Damit Scharfschützen also nicht übermächtig werden und einen Gegner nach dem anderen quasi aus dem Nichts erledigen, gibt es die Spiegelungen, die die Sniper verraten.
In der offenen Beta waren diese Effekte allerdings ziemlich stark. Online wurden zahlreiche Screenshots dazu geteilt. Speziell auf einer weitläufigen Map konnte das schnell nervig werden.
EA passt die Effekte an
Dieses Feedback haben die Entwickler selbstverständlich wahrgenommen, wie sie in einem Interview mit IGN(öffnet im neuen Fenster) bestätigen. Die lustigen Memes wurden intern herumgeschickt, aber auch ernst genommen.
Die Spiegeleffekte wurden nach der Beta entsprechend angepasst und sollten zum Release weniger deutlich auffallen. Das Thema zeigt gleichwohl, wie schwierig es sein kann, die Balance in einem vielseitigen Onlinespiel wie Battlefield aufrechtzuerhalten.
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