Electronic Arts: Battlefield 4 in China verboten

Der Ego-Shooter Battlefield 4 ist in China verboten worden. Grund ist offenbar die Erweiterung China Rising, in der ein General als Teil eines Putsches einen Angriff auf US-Streitkräfte durchführt. Weil die zuständigen Behörden um die "nationale Sicherheit" fürchteten, sei das Actionspiel auf dem Index gelandet, berichtet das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) mit Bezug auf örtliche Blogs.
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Ein Sprecher von Electronic Arts habe sich auf Nachfrage nicht zu dem Thema äußern wollen. Dem Publisher dürfte das Verbot allerdings relativ egal sein: Battlefield 4 ist offiziell gar nicht in China erhältlich. Die dort doch verfügbaren Kopien sind vermutlich zu einem großen Teil schwarzkopiert, so dass EA daran nichts verdient.
Computerspiele, aber auch Konsolenhardware, sind in China immer wieder von Verkaufsverboten oder sonstigen Beschränkungen betroffen. Oft geht es dabei um als antichinesisch empfundene Elemente, teils aber auch um zu positive Darstellungen von organisierter Kriminalität oder Drogen.
Bei MMORPGs wie World of Warcraft gibt es teils zeitliche Einschränkungen, mit denen der Staat seine Kinder und Jugendlichen vor allzu ausgedehnten Sessions zu bewahren versucht.



