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Electronic Arts: Aus für den Fußball Manager

Die Spielzeit für einen deutschen Klassiker ist abgelaufen: EA stellt den Fußball Manager ein. Bei den Fans scheint die Entscheidung gut anzukommen – sie sind immer noch sauer wegen der letzten Programmversionen.
/ Peter Steinlechner
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Fußball Manager 2014 (Bild: Electronic Arts)
Fußball Manager 2014 Bild: Electronic Arts

Lokale Besonderheiten spielen in der Welt der Computerspiele kaum eine Rolle. Eine Ausnahme davon ist die Reihe Fußball Manager, die EA in den vergangenen Jahren vom kleinen Kölner Studio Bright Future(öffnet im neuen Fenster) hat produzieren lassen. Das verkündet nun das Aus für die Serie: Der Ende Oktober 2013 veröffentlichte Fußball Manager 2014 war die letzte Ausgabe.

Fußball Manager 13 – Trailer (Planungstool)
Fußball Manager 13 – Trailer (Planungstool) (04:39)

In einem Brief an die Community(öffnet im neuen Fenster) begründet der langjährige Manager-Entwickler Gerald Köhler die Entscheidung. Der Markt für dieses spezielle Genre sei inzwischen zu eingeschränkt und funktioniere nur noch in zwei Ländern, nämlich in Deutschland und England. Dazu komme der "generelle Trend Richtung Online und Mobile" , schreibt er. Außerdem sei der Fußball Manager an einem Punkt angekommen, "an dem nur eine neue Engine und/oder eine entsprechende Onlinetechnologie der Serie noch einmal einen Schub hätten verleihen können."

In den Kommentaren direkt unter der Ankündigung äußern Spieler vereinzelt Bedauern, aber sehr viel Wut über die letzten Programmversionen. Insbesondere der Fußball Manager 2014 war und ist wegen zahlreicher Bugs praktisch unspielbar, außerdem wurde gegenüber dem Vorgänger eigentlich nur die Datenbank aktualisiert, wichtige Ligen fehlen.


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