• IT-Karriere:
  • Services:

Electronic Arts: "Alle unsere Studios haben VR-Programmiermöglichkeiten"

VR für alle Entwickler, die Bedeutung des E-Sports und firmeninterne Battlefield-1-Gefechte: Golem.de hat am Rande der Quo Vadis 17 mit Jens Kosche gesprochen, dem Geschäftsführer von Electronic Arts Deutschland.

Ein Interview von veröffentlicht am
Jens Kosche, Geschäftsführer Electronic Arts Deutschland, Österreich, Schweiz
Jens Kosche, Geschäftsführer Electronic Arts Deutschland, Österreich, Schweiz (Bild: Electronic Arts)

Seit Mitte 2014 ist Jens Kosche der Geschäftsführer von Electronic Arts (EA) Deutschland, Österreich und der Schweiz, zuvor hat er lange den Vertrieb der Firma in diesen Gebieten verantwortet. Golem.de hat mit ihm am Rande der Quo Vadis 17 in Berlin über die Branche gesprochen.

Inhalt:
  1. Electronic Arts: "Alle unsere Studios haben VR-Programmiermöglichkeiten"
  2. Mass Effect und Frauenfußball

Golem.de: Was haben Sie zuletzt gespielt?

Jens Kosche: Gestern Abend haben wir in der Firma mal wieder Battlefield 1 gespielt. Wir haben uns da eine Art Wettkampfareal aufgebaut, mit fünf Playstation 4 Pro, Computermonitoren und Präzisionscontrollern. Fünf ist ein Squad, wir haben einen Teamleiter und der sagt dann, wo es langgeht. Leider haben wir verloren (lacht).

Dabei haben wir einen Vertriebsmitarbeiter, der sogar auf internationalem Niveau spielt. Den haben wir als zart besaiteten Rollenspieler eingestellt, und jetzt hat er sich eben in diese Richtung entwickelt.

Stellenmarkt
  1. EDAG Engineering GmbH, Wolfsburg
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm

Golem.de: Wie kommt es eigentlich, dass EA derzeit so viele Big-Budget-Produktionen hat? Eigentlich heißt es doch in der Branche oft, dass Publisher vor allem mit Free-to-Play Geld verdienen könnten - aber da gibt es von Ihrer Firma derzeit gar nicht so viel?

Kosche: In der westlichen Welt, also Europa und den USA, stimmt das. Da sehen Sie vor allem unsere großen Blockbuster. In Asien ist das ganz anders, wo man vor allem online spielt und wo es keinen Markt für unsere Vollpreisspiele gibt, da haben wir tatsächlich einen großen Markt für Free-to-Play.

Wir versuchen, für die Regionen passende Geschäftsmodelle zu finden. In Asien gibt es unser Fifa Online, für das man sich zusätzliche Stadien und Mannschaften einkauft. In Europa sind wir mit der Konsolen-PC-Version, Fifa und dem Fifa-Ultimate-Team-Modus besonders erfolgreich. Die Märkte sind eben so verschieden, dass wir die Spiele völlig unterschiedlich machen müssen.

Golem.de: Stoßen Sie mit den Blockbustern hierzulande an Grenzen, was die Aufnahmefähigkeit des Marktes angeht? Man hört ab und zu, dass derzeit bei EA noch einige sehr große Titel entstehen ...

Kosche: Nein, bisher nicht. Wir sehen ja, dass sehr viele Games im AAA-Bereich rausgebracht werden und wie viele davon sehr erfolgreich sind. Der Markt ist riesig.

Golem.de: Wie schätzen Sie die Möglichkeiten von Virtual Reality ein?

Kosche: Wir als großer Publisher haben alle unsere Studios sowohl mit VR-Geräten als auch -Programmiermöglichkeiten ausgestattet. Wir schauen uns das sehr genau an. Wir müssen nicht die Ersten sein, aber wenn wir etwas machen, dann richtig.

Beispielsweise haben wir für Star Wars Battlefront eine Erweiterung veröffentlicht, in der man selbst im X-Wing durch das All fliegen kann. Mit unseren Lizenzen können wir solche Erlebnisse schaffen. Das ist vielleicht ein Markt, der nicht so schnell wächst, wie sich das der ein oder andere erhofft hat - aber er wird kontinuierlich wachsen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Mass Effect und Frauenfußball 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

|=H 28. Apr 2017

Natürlich und im Rest der Welt hat jeder 1GBit/s symmetrisch für umgerechnet 20¤ im Monat.

Lanski 28. Apr 2017

Zusätzlich dazu, dass ein Publisher ein paar mehr Studios betreut ... wovon manche...


Folgen Sie uns
       


Warcraft 3 Classic und Warcraft 3 Reforged im Vergleich

Classic vs Reforged: Im Video vergleicht Golem.de die Grafik der ursprünglichen Fassung von Warcraft 3 mit der von Blizzard erstellten Neuauflage.

Warcraft 3 Classic und Warcraft 3 Reforged im Vergleich Video aufrufen
Generationenübergreifend arbeiten: Bloß nicht streiten
Generationenübergreifend arbeiten
Bloß nicht streiten

Passen Generation Silberlocke und Generation Social Media in ein IT-Team? Ganz klar: ja! Wenn sie ihr Wissen teilen, kommt am Ende sogar Besseres heraus. Entscheidend ist die gleiche Wertschätzung beider Altersgruppen und keine Konflikte in den altersgemischten Teams.
Von Peter Ilg

  1. Frauen in der Technik Von wegen keine Vorbilder!
  2. Arbeit Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
  3. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann

Videostreaming: Was an Prime Video und Netflix nervt
Videostreaming
Was an Prime Video und Netflix nervt

Eine ständig anders sortierte Watchlist, ein automatisch startender Stream oder fehlende Markierungen für Aboinhalte: Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Spaß am Streaming vermiesen - eine Hassliste.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. WhatsOnFlix Smartphone-App für bessere Verwaltung der Netflix-Inhalte
  2. Netflix Staffel-2-Trailer zeigt Cyberpunk-Welt von Altered Carbon
  3. Videostreaming Netflix musste Night of the Living Dead entfernen

Login-Dienste: Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte
Login-Dienste
Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte

Immer wieder bringen Politiker einen Klarnamenzwang oder eine Identifizierungspflicht für Nutzer im Internet ins Spiel. Doch welche Anbieter könnten von dieser Pflicht am ehesten einen Vorteil erzielen?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europäische Netzpolitik Die Rückkehr des Axel Voss
  2. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  3. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

    •  /