Electrify America:Volkswagen baut 2.800 Ladepunkte für Firmen und Wohnanlagen
Die VW-Tochtergesellschaft Electrify America hat angekündigt, Ladestationen für Elektroautos auf Firmenparkplätzen und in Wohnanlagen in den USA zu bauen. Das ist eine Konsequenz aus der Dieselaffäre und soll die Elektromobilität fördern.
Ladestationen sollen dort stehen, wo Menschen leben und arbeiten.Bild:
Electrify America
Volkswagens Firmentochter Electrify America (öffnet im neuen Fenster) baut mittels der Zwei-Milliarden-Dollar-Vereinbarung mit dem California Air Resources Board (CARB) und der U.S. Environmental Protection Agency (EPA) zahlreiche Ladestationen für Unternehmen und Mieter auf (PDF(öffnet im neuen Fenster)).
Bisher war lediglich bekannt, dass Volkwagen Schnellladestationen bauen will, darunter 320-kW-Ladegeräte in Kalifornien und ein landesweites Netz von 150-kW-Ladestationen. Nun kündigte Electrify America auch an, bis Juni 2019 in 17 der größten Metropolen der USA rund 2.800 Ladestationen für Unternehmen und Mieter zu installieren.
Die schlechte Breitenverfügbarkeit von Lademöglichkeiten schreckt viele Interessenten vom Kauf eines Elektroautos ab. Da das Laden in vielen Fällen noch immer sehr lange dauert, ist es für viele Nutzer angenehmer, dort zu laden, wo sie parken. Das können sowohl der Firmenparkplatz als auch der Parkplatz in der hauseigenen Tiefgarage des Wohngebäudes sein.
Bild 1/15: Gerettet: Der E-Golf lädt an der Station der Stadtwerke Neuruppin. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 2/15: Schon vor Kyritz zeigte sich, dass der Strom nicht reicht für die Rückfahrt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/15: Der Ladeversuch in Kyritz war fehlgeschlagen und der Strom wurde langsam knapp. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/15: In Neuruppin wurde es eng - zumal eine Ladestation nicht funktionierte. Zum Glück gab es noch die der Stadtwerke. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/15: Bei vielen Ladesäulen muss sich der E-Auto-Fahrer mit einer Karte authentifizieren. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Bild 6/15: Das Problem: Nicht jede Karte funktioniert an jedem Lader, die Abrechnungssysteme sind oft nicht kompatibel. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Bild 7/15: Wir lernten die Ladesäulen schätzen, die Ikea oder Lidl aufstellt. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Bild 8/15: Sie bieten mehrere Stecker, das Laden ist kostenlos. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Bild 9/15: Die Bedienung ist übersichtlich ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 10/15: ... und sie laden recht schnell. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 11/15: Außerdem wird der E-Auto-Fahrer über den Fortschritt informiert. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 12/15: Nach einer Viertelstunde ist der fast leere Akku wieder halb voll. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/15: Der E-Golf an einer Ladesäule am Bahnhof Berlin-Südkreuz. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Bild 14/15: Manchmal sind die Ladesäulen auch von anderen Elektroautos belegt. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Bild 15/15: Die Säulen von Be emobil sind die teuersten. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Die Initiative will zunächst 500 Standorte in Fresno, Los Angeles, Sacramento, San Diego, San Francisco und San Jose sowie in Boston, Chicago, Denver, Houston, Miami, New York City, Philadelphia, Portland, Raleigh, Seattle und Washington (DC) auswählen, wobei 75 Prozent der Ladestationen auf Firmenparkplätzen und der Rest in Wohngegenden stehen sollen.