Elbphilharmonie: Vodafone versorgt 20 Konzerthäuser besser mit LTE
Zur Eröffnung der Elbphilharmonie in Hamburg hat Vodafone die Mobilfunk-Versorgung in 20 großen Konzerthäusern in Deutschland verbessert und die umliegenden Sende- und Empfangsanlagen aufgerüstet. Das gab der Mobilfunk- und Kabelnetzbetreiber am 10. Januar 2017 bekannt(öffnet im neuen Fenster). In der Elbphilharmonie in Hamburg sei dies "harte Arbeit" gewesen.
Da die beiden Konzertsäle durch ihre Fassaden gut abgeschirmt seien und die umliegenden Basisstationen für Plaza, Parkhaus, Gastronomie und Hotel keine ausreichende Netzversorgung sicherstellen konnten, wurde das Gebäude von Vodafone und den anderen Netzbetreibern bereits in der Bauphase mit einer Inhouse-Versorgungsanlage ausgerüstet.
2x2 MIMO im 2.600-MHz-Frequenzband
Somit wird das Konzerthaus über eigene Antennen an das Netz angebunden. Die Inhouse-Basisstation von Vodafone unterstützt GSM, UMTS und LTE über jeweils drei Sektoren. Die Funkanlage bietet 2x2 MIMO im 2.600-MHz-Frequenzband und soll den Konzertbesuchern eine Datenübertragungsrate von bis zu 140 MBit/s zur Verfügung stellen. Die Antennenanlage der Elbphilharmonie sei über Glasfaser an das Vodafone-Netz angebunden. Zudem seien die Aufrüstung auf 5G und die Erweiterung der Frequenzbereiche möglich.
Die Anlage geht mit der Einweihung der neuen Hamburger Konzertsäle am 11. Januar 2017 in den Regelbetrieb. Die Elbphilharmonie überträgt morgen in Partnerschaft mit Google Arts & Culture ab 18:30 Uhr das Eröffnungskonzert live und in 360° auf Youtube(öffnet im neuen Fenster). Unter der Leitung von Thomas Hengelbrock treten unter anderem das NDR Elbphilharmonie Orchester und Solisten wie Philippe Jaroussky und Camilla Tilling auf.
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