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Ektra: Kodak präsentiert Smartphone für Foto-Enthusiasten

Mit dem Ektra hat Kodak zusammen mit Bullitt ein Android-Smartphone vorgestellt, das sich mit der Kamera-Ausstattung und Software speziell an Fotointeressierte richten soll. Auch vom Namen und vom Aussehen her orientiert sich das Gerät an einer klassischen Kamera.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Kamera des Kodak Ektra
Die Kamera des Kodak Ektra (Bild: Screenshot: Golem.de)

Eastman Kodak hat zusammen mit Bullitt ein neues Android-Smartphone vorgestellt: Das Ektra trägt den Namen einer Kodak-Kamera aus den 1940er Jahren und soll für Hobbyfotografen besonders geeignet sein. Entsprechend vermarktet es Kodak als "photography-first smartphone".

  • Die Kamera-App wird mit einem virtuellen Drehrad bedient. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Kamera des Kodak Ektra (Screenshot: Golem.de)
  • Das Ektra von Kodak hat einen speziell geschwungenen unteren Rand, der wie bei einer Kamera als Handgriff fungiert. (Screenshot: Golem.de)
Das Ektra von Kodak hat einen speziell geschwungenen unteren Rand, der wie bei einer Kamera als Handgriff fungiert. (Screenshot: Golem.de)
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Die Kamera des Ektra hat 21 Megapixel, eine Anfangsblende von f/2.0 und einen optischen Bildstabilisator. Eine spezielle Linsenbeschichtung soll Reflexionen verhindern - inwiefern sich diese von herkömmlichen Beschichtungen unterscheidet, verrät der Hersteller nicht. Ein Phasenvergleichsfokus soll schnelles Scharfstellen ermöglichen. Auch die Frontkamera mit 13 Megapixeln arbeitet mit dieser Autofokustechnik.

Gehäuse mit Griff

Die Ausrichtung des Ektra als speziell für Fotoliebhaber gedachtes Smartphone erkennt man auch am Design des Gerätes: Der untere Gehäuserand ist dicker und bietet dadurch im Querformat einen Griff, wie man ihn auch bei einer Kamera findet. Für Fotoaufnahmen steht ein zweistufiger Auslöseknopf zur Verfügung.

Auch die Kamera-App soll für Hobbyfotografen besonders geeignet sein. Die verschiedenen Aufnahmemodi sind über ein Wahlrad erreichbar, wie man es von einer Spiegelreflexkamera kennt. Beim Drehen bekommt der Nutzer haptisches Feedback durch Vibrationen.

Live-Modi und manueller Modus

Zu den Aufnahmemodi gehören HDR, Porträt, Landschaft, Sport und ein Bokeh-Modus, der den Hintergrund weichzeichnet. Die Effekte sollen direkt im Sucher angezeigt werden. Im manuellen Modus können Nutzer Blende, ISO, Weißabgleich und die Belichtungszeit manuell einstellen.

Vorinstalliert sind unter anderem eine Bildbearbeitungs-App sowie eine Anwendung, mit der Nutzer Abzüge von ihren Fotos anfertigen lassen können. Mit der Super-8-App können 4K-Videos aufgenommen und bearbeitet werden. Ausgeliefert wird das Ektra mit Android 6.0 alias Marshmallow.

5-Zoll-Display und Helio X20

Das Display ist 5 Zoll groß und löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Im Inneren arbeitet Mediateks Helio-X20-Prozessor mit zehn Kernen und einer maximalen Taktrate von 2,3 GHz. Der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß, der interne Flash-Speicher 32 GByte. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist eingebaut.

Der eingebaute Akku hat eine Nennladung von 3.000 mAh, Angaben zur Laufzeit macht Kodak nicht. Auch Angaben zu den Netzstandards und zur Bluetooth-Version fehlen. Das Ektra soll Ende 2016 für 500 Euro in Europa auf den Markt kommen.

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Orlandojens 21. Okt 2016

Nein, schlicht und einfach - wie beschrieben - ein "Smartphone für Foto-Enthusiasten...

Orlandojens 21. Okt 2016

Ist nun halt keine Kamera, sondern ein "Smartphone für Foto-Enthusiasten". Anderes...

nicoledos 21. Okt 2016

Bei 750 Euro landet man auch schon mal bei den richtigen Kameras. Ob gute kompakte...

Pjörn 20. Okt 2016

Ich sehe auch beispielsweise keine Möglichkeit eine Schnellwechselplatte anzuschrauben...

keksperte 20. Okt 2016

Sehr schade, daß es keine vernünftigen Produktabbildungen gibt. Auf der Kodak-Seite gibt...


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