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Ekocenter: Dorfladen von Coca-Cola samt WLAN und Limo

Der Ekocenter ist ein winziger Supermarkt in Containergröße, der für Entwicklungsländer gedacht ist. Neben Essen und gereinigtem Wasser kann er auch Coca-Cola-Produkte und WLAN anbieten. Die Internetverbindung wird über Satellit hergestellt, die Stromversorgung wird mit Solarzellen gewährleistet.
/ Andreas Donath
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Ekocenter (Bild: Coca-Cola)
Ekocenter Bild: Coca-Cola

Der Ekocenter(öffnet im neuen Fenster) ist eine Entwicklung von Coca-Cola und Dean Kamens(öffnet im neuen Fenster) Firma Deka(öffnet im neuen Fenster) sowie weiteren Firmen und Organisationen, die bald in 20 Ländern aufgestellt werden soll.

Der Ekocenter soll neben sauberem Wasser und Strom eine Internetverbindung und auch die Produkte des Softdrink-Herstellers anbieten. Das Gebäude basiert auf einem 20-Fuß-Container(öffnet im neuen Fenster) und ist damit rund 6 Meter lang, 2,6 Meter hoch und 2,5 Meter breit. Ein Vordach sorgt für Regenschutz und vergrößert die Fläche für die Solaranlage.

Bislang gibt es nur einen Ekocenter-Kiosk, der in Heidelberg in Südafrika(öffnet im neuen Fenster) steht. Mit Solarzellen wird der Betriebsstrom gewonnen und eine Satellitenschüssel sorgt für die Anbindung ans Internet. Das saubere Wasser wird mit einer Slingshot-Destillationsanlage(öffnet im neuen Fenster) gewonnen, das vom Segway-Erfinder Dean Kamen stammt. Auch das Aufladen von Smartphones und anderen Kleingeräten soll direkt am Ekocenter möglich sein.

Der Kiosk ist kein riesiger Automat, sondern erfordert Verkaufspersonal und könnte auch zur gekühlten und sicheren Lagerung von Impfmaterial genutzt werden. Die Initiatoren wollen vornehmlich Frauen für den Betrieb gewinnen.

Das Geschäftsmodell ist noch nicht ausformuliert, betonte Coca-Cola gegenüber der New York Times, die von dem Projekt berichtete(öffnet im neuen Fenster) . Der Kiosk soll durchaus Umsatz machen, auch wenn einige Leistungen kostenlos sein werden. Unter anderem soll eine Gesundheitsaufklärung angeboten werden, die während des Aufladens der Handys stattfinden könnte.

Bis 2015 sollen zwischen 1.500 und 2.000 Stück der Dorfläden weltweit aufgestellt werden.


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