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Eizo: Kostenlos Bildschirme im Internet testen

Reaktionszeit, Blickwinkel, Farbechtheit: Eizo bietet eine Webapplikation zum Prüfen von Monitoren aller Art an. Sie erfordert jedoch vom Tester ein wenig Einstellungsgeschick und ein gutes Auge.
/ Oliver Nickel
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Der Eizo Monitortest zeigt auch ein klassisches Testbild an. (Bild: Eizo)
Der Eizo Monitortest zeigt auch ein klassisches Testbild an. Bild: Eizo

Der Monitorhersteller Eizo hat seinen Eizo Monitortest als kostenlose Bildschirmdiagnose für den Browser veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster). Dazu hat Eizo eine eigenständige deutschsprachige Webseite(öffnet im neuen Fenster) aufgesetzt. Der Test setzt sich aus mehreren Darstellungsbildern zusammen und soll dadurch die Analyse von Eigenschaften des angeschlossenen Monitors wie etwa Pixelfehler, Gamma-Wert, Farbechtheit, Farbverläufe oder Reaktionszeit erleichtern.

Im Grunde genommen sind die einzelnen Tests lediglich verschiedene Minianwendungen auf eigenständigen Webseiten, die über die Startseite erreicht werden können. Der Test blendet auf jeder einzelnen Unterseite eine Beschreibung ein, die dem Nutzer erklärt, was zu tun ist. Es können auch mehrere Tests gleichzeitig angewählt werden, die während des Testens auf der linken Seite des Fensters umgeschaltet werden können. Alternativ kann die Hilfe durch Drücken der Leertaste abgeschaltet werden.

Die eigentlichen Testwerte werden vom Nutzer erfasst

Der Test liefert weder automatische Werte noch liest er Informationen der verwendeten Hardware aus. Alle Einschätzungen müssen Nutzer subjektiv selbst erfassen. So blendet der Test für Blickwinkelstabilität weiße Kreise ein, an deren abnehmender Intensität der Tester den Blickwinkel erahnen kann, wenn er den Kopf von links nach rechts bewegt. Wie die Blickwinkelstabilität letztlich in Grad angegeben werden kann, muss der Tester selbst abschätzen. Ausgenommen ist der Gamma-Test, bei dem der Gamma-Wert direkt angezeigt wird.

Eizos Test lässt sich auch auf mehreren Monitoren gleichzeitig ausführen. Dazu wird das Fenster per Knopfdruck dupliziert und in einem anderen Browserfenster angezeigt. Dieses muss der Nutzer dann auf den zweiten angeschlossenen Monitor ziehen und im Vollbild anzeigen. Das kleine Tool ist also sehr einfach, kann aber in einigen Situationen nützlich sein.

Vor dem Testen eines Monitors empfiehlt Eizo, das Gerät mindestens 30 Minuten aufwärmen zu lassen. Nach dieser Phase hätten die meisten Bildschirme ihre volle Bildqualität erreicht und das Testergebnis sei dann am aussagekräftigsten. Außerdem seien gerade beim Suchen nach Pixelfehlern Staub und Schmutz auf dem Bildschirm ein Problem. Der Hersteller rät deshalb dazu, den Monitor zuvor gründlich zu reinigen.


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