• IT-Karriere:
  • Services:

Einstieg: Tencent kauft 10 Prozent von Universal Music

In der Spielebranche ist Tencent bereits eine Größe, nun verstärkt der chinesische Technologiekonzern sein Engagement im Musikgeschäft mit einer Beteiligung an Universal Music. Dort stehen Künstler wie Rammstein, Diana Krall und Taylor Swift unter Vertrag.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo von Tencent Music an der Wall Street
Logo von Tencent Music an der Wall Street (Bild: Spencer Platt/Getty Images)

Der chinesische Technologiekonzern Tencent hält bereits Beteiligungen an Spielefirmen wie Epic Games und Riot Games, nun verstärkt das aus der chinesischen Millionenstadt Shenzhen stammende Unternehmen sein Engagement im Musikgeschäft und übernimmt von Vivendi rund 10 Prozent der Anteile an Universal Music. Der Kaufpreis liegt bei rund 3 Milliarden Euro, wie unter anderem das Handelsblatt meldet.

Stellenmarkt
  1. noris network AG, Nürnberg, Aschheim (bei München), München, Berlin
  2. Delkeskamp Verpackungswerke GmbH, Nortrup bei Osnabrück

Tencent kauft die Anteile nicht allein, sondern über ein Konsortium. Wer noch beteiligt ist, ist nicht bekannt. Allerdings dürfte Tencent das mit Abstand größte Unternehmen in dem Verbund sein. Weitere 10 Prozent der Anteile an Universal Music können bis Mitte Januar 2021 zum derzeitigen Preis an Tencent gehen.

Die Unternehmen haben seit August 2019 über den Deal verhandelt. Er soll bis Ende des ersten Halbjahres 2020 abgeschlossen sein, falls die Kartellbehörden keinen Einspruch erheben. Bei Universal Music stehen unter anderem Rammstein, Taylor Swift, Diana Krall und Eminem unter Vertrag, auch den Soundtrack von Star Wars vermarktet das Unternehmen.

Mit dem Geschäft ergeben sich neue Querverbindungen innerhalb der Unterhaltungsbranche. So hält Tencent mit Universal Music nun Anteile an einem Unternehmen, dessen Rest zum französischen Medienkonzern Vivendi gehört. Gleichzeitig gehören Tencent auch Anteile am Spielehersteller Ubisoft in Höhe von mindestens 5 Prozent.

Vivendi und Ubisoft wiederum dürften wenig miteinander anfangen wollen, seitdem Ubisoft im März 2018 nur mit viel Mühe eine unerwünschte Übernahme von Vivendi abwehren konnte.

Im Musikgeschäft ist Tencent schon etwas länger unter anderem über eine Zusammenarbeit mit Spotify verbunden. Die Firmen betreiben zusammen ein Joint Venture namens Tencent Music, das Musikstreaming in China anbietet.

Tencent hatte Ende Dezember 2019 angekündigt, mehr als 10 Milliarden US-Dollar in Europa zu investieren. Mit dem Kauf der Anteile ist damit der erste Schritt getan. In Deutschland soll rund ein Drittel der Summe fließen. Der Konzern hält sich bislang im Normalfall aus dem operativen Geschäft seiner Beteiligungen heraus.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 1.749€

ps (Golem.de) 02. Jan 2020

Danke für den freundlichen Hinweis! Der Fehler ist korrigiert. Und wir wünschen ebenfalls...


Folgen Sie uns
       


Playstation 5 ausgepackt

Im Video packt Golem.de aus: Nämlich die Playstation 5 von Sony.

Playstation 5 ausgepackt Video aufrufen
Logistik: Hamburg bekommt eine Röhre für autonome Warentransporte
Logistik
Hamburg bekommt eine Röhre für autonome Warentransporte

Ein Kölner Unternehmen will eine neue Elbunterquerung bauen, die nur für autonom fahrende Transporter gedacht ist.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Intelligente Verkehrssysteme Wenn Autos an leeren Kreuzungen warten müssen
  2. Verkehr Akkuzüge sind günstiger als Brennstoffzellenzüge
  3. Hochgeschwindigkeitszug JR Central stellt neuen Shinkansen in Dienst

Big Blue Button: Das große blaue Sicherheitsrisiko
Big Blue Button
Das große blaue Sicherheitsrisiko

Kritische Sicherheitslücken, die Golem.de dem Entwickler der Videochat-Software Big Blue Button meldete, sind erst nach Monaten geschlossen worden.
Eine Recherche von Hanno Böck


    Philips-Leuchten-Konfigurator im Test: Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker
    Philips-Leuchten-Konfigurator im Test
    Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker

    Signify bietet mit Philips My Creation die Möglichkeit, eigene Leuchten zu kreieren. Diese werden im 3D-Drucker gefertigt - und sind von überraschend guter Qualität. Golem.de hat eine güldene Leuchte entworfen.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Smarte Leuchten mit Kurzschluss Netzteil-Rückruf bei Philips Hue Outdoor
    2. Signify Neue Lampen, Leuchten und Lightstrips von Philips Hue
    3. Signify Neue Philips-Hue-Produkte vorgestellt

      •  /