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Einstellungstempo: Google wird weniger Seniors befördern

Man müsse die Beförderungen dem Tempo der Neuanstellungen anpassen, sagte Sundar Pichai . Außerdem ging er auf Kritik am Desk-Sharing bei Google ein.
/ Daniel Ziegener
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Google-CEO Sundar Pichai (Bild: Reuters/Mateusz Wlodarczyk/NurPhoto)
Google-CEO Sundar Pichai Bild: Reuters/Mateusz Wlodarczyk/NurPhoto

Google wird seltener Beförderungen auf Senior- und Führungspositionen durchführen. Das teilte das Unternehmen seinen Angestellten laut Insider(öffnet im neuen Fenster) in einer E-Mail mit. Man wolle sicherstellen, "dass die Zahl der Googler in höheren und leitenden Positionen proportional zum Wachstum des Unternehmens wächst" .

Ein Sprecher von Google bestätigte Insider, dass weniger Beförderungen in leitende Positionen und Führungspositionen geplant sind, sich diese Änderung aber nicht auf unteren Ebenen auswirken sollen.

Die Beförderungen sollen sich damit dem Tempo der Neueinstellungen anpassen, das Google bereits im August 2022 heruntergefahren hatte. Google hatte außerdem im Januar 2023 den Abbau von 12.000 Stellen angekündigt.

Man plane "aufgrund unseres langsameren Einstellungstempos weniger Beförderungen auf L6 und höher als zu Zeiten des schnellen Wachstums von Google" , heißt es in der E-Mail. Google verwendet in technischen Positionen ein Level-System(öffnet im neuen Fenster) , das üblicherweise die Stufen L2 bis L7 umfasst.

Außerdem verteidigte CEO Sundar Pichai in einer Videoansprache, die unabhängig von der Beförderungs-E-Mail stattfand, das neu eingeführte Desk-Sharing an den größten Standorten von Google Cloud . Die neue Verteilung der Arbeitsplätze solle sicherzustellen, dass Mitarbeiter trotz der hybriden Arbeit miteinander sprechen.

Die Teams versuchten lediglich, effizient mit ihren Ressourcen umzugehen, sagte der CEO laut CNBC(öffnet im neuen Fenster) in einem unternehmensweiten Meeting. Es gebe "Leute, die sich regelmäßig darüber beschweren, dass sie reinkommen und es viele leere Schreibtische gibt und es sich anfühlt, als sei es eine Geisterstadt – das ist einfach keine schöne Erfahrung."


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