Abo
  • Services:

Einstein: Salesforce-KI nutzt die Kundendatenbank für Voraussagen

Wenn wir künftig mehr personalisierte Werbung bekommen, könnte das an Einstein liegen. Die Software soll es Salesforce-Nutzern ermöglichen, Kundenverhalten oder Produkttrends vorauszusehen. Dazu bedient sich die KI der kompletten Salesforce-Datenbank - einschließlich Chat und Mail.

Artikel veröffentlicht am ,
Für Voraussagen greift Einstein auf die komplette Salesforce-Datenbank zu.
Für Voraussagen greift Einstein auf die komplette Salesforce-Datenbank zu. (Bild: Oliver Nickel / Golem.de)

Der Cloudanbieter Salesforce hat ein System mit dem Namen Einstein vorgestellt. Die Analysesoftware wird vom Unternehmen als künstliche Intelligenz bezeichnet und soll in Zukunft alle Cloud-Produkte der Kalifornier ergänzen. Einstein nutzt eine Kombination aus maschinellem Lernen, Sprachverarbeitung und Predictive Analytics, um das Verhalten von Kunden oder Produkttrends vorhersagen zu können. Das soll etwa zielgerichtete Werbe-Mails oder effiziente Produktvorschläge ermöglichen.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Auch in Unternehmen soll Einstein Verwendung finden können. Die Software hilft laut Hersteller zum Beispiel beim Zuordnen von Servicefällen an den richtigen Sachbearbeiter oder priorisiert kommerzielle Leads für Mitarbeiter im Verkauf.

Umfassende Datenanalyse von Kunden und Mitarbeitern

Salesforce-Chef Marc Benioff bezeichnet Einstein als "den neuen Datenwissenschaftler für jeden Kunden". Um das ermöglichen zu können, analysiert das Programm sämtliche Informationen, die sich auf den Salesforce-Datenbanken befinden - Chat-Verläufe, E-Mail-Verkehr, Kalenderdaten, Social-Media-Kommentare, Bilder, Tweets und Signale von Internet-of-Things-Geräten wie etwa Kamerabilder oder Sensordaten. Die millionenstarke Nutzerschaft von Salesforce bringe jeden Tag mehr Analysedaten.

Für spezielle Anforderungen von Salesforce-Kunden stelle Einstein Programmierschnittstellen bereit, die das Entwickeln von eigenen Applikationen mit KI-Unterstützung ermöglichen sollen. Zum individuellen Erstellen von Machine-Learning-Servern soll die Software auch mit dem Open-Source-Server Apache PredictionIO kompatibel sein.

Einstein soll in verschiedenen Salesforce-Clouds unterschiedlich lizensiert werden. Einige Produkte sollen die Software standardmäßig zugewiesen bekommen, während sie bei anderen Modulen zusätzlich bestellt werden muss. Zu den Preisen oder der Verfügbarkeit hat Salesforce keine Angaben gemacht. Diese sollen parallel zur Veröffentlichung des Produkts bekanntgegeben werden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

matok 15. Feb 2017

Ja, die anonymen Dienste/Cloudanbieter. Wesentlich gruseliger ist nur noch das Potenzial...


Folgen Sie uns
       


Tesla Model 3 - Test

Das Tesla Model 3 ist seit Mitte Februar 2019 in Deutschland erhältlich. Wir sind es gefahren.

Tesla Model 3 - Test Video aufrufen
Klimaschutz: Energieausweis für Nahrungsmittel
Klimaschutz
Energieausweis für Nahrungsmittel

Dänemark will ein Klimalabel für Lebensmittel. Es soll Auskunft über den CO2-Fußabdruck geben und dem Kunden Orientierung zu Ökofragen liefern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Standard Cognition Konkurrenz zu kassenlosen Amazon-Go-Supermärkten eröffnet
  2. Amazon-Go-Konkurrenz Microsoft arbeitet am kassenlosen Lebensmittel-Einkauf

Far Cry New Dawn im Test: Die Apokalypse ist chaotisch, spaßig und hat Pay to Win
Far Cry New Dawn im Test
Die Apokalypse ist chaotisch, spaßig und hat Pay to Win

Grizzly frisst Bandit, Buggy rammt Grizzly: Far Cry New Dawn zeigt eine wunderbar chaotische Postapokalypse, die gerade bei der Geschichte und dem Schwierigkeitsgrad viel besser macht als der Vorgänger. Schade, dass die bunte Welt von Mikrotransaktionen getrübt wird.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Far Cry New Dawn angespielt Das gleiche Chaos im neuen Gewand
  2. New Dawn Ubisoft setzt Far Cry 5 postapokalyptisch fort

Honor Magic 2 im Test: Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben
Honor Magic 2 im Test
Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben

Ein Smartphone, dessen vordere Seite vollständig vom Display ausgefüllt wird: Diesem Ideal kommt Honor mit dem Magic 2 schon ziemlich nahe. Nicht mit Magie, sondern mit Hilfe eines Slider-Mechanismus. Honor verschenkt beim Magic 2 aber viel Potenzial, wie der Test zeigt.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Honor Neues Magic 2 mit Slider und ohne Notch vorgestellt
  2. Huawei Neues Honor 8X kostet 250 Euro
  3. Honor 10 vs. Oneplus 6 Oberklasse ab 400 Euro

    •  /