Abo
  • Services:

Einspeisestreit: Kabel Deutschland will ZDF nicht mehr einspeisen

Wenn es keine Einigung im Streit um die Einspeisegebühren gibt, wollen drei Kabelnetzbetreiber das Signal des ZDF nicht mehr ausliefern. Einer davon ist Kabel Deutschland.

Artikel veröffentlicht am ,
Streit um Einspeiseentgelte
Streit um Einspeiseentgelte (Bild: Kabel Deutschland)

Drei Kabelbetreiber haben beim Verwaltungsgericht Mainz im Einspeisestreit Klage gegen das ZDF erhoben. Das gab das Gericht am 15. Oktober 2013 bekannt. Kabel-Deutschland-Sprecher Marco Gassen sagte Golem.de: "Wie gegen die einzelnen Anstalten der ARD haben wir auch gegen das ZDF eine entsprechende Klage eingereicht. Am 20. November 2013 ist der erste Gerichtstermin. Der Termin kann sich noch ändern, wenn eine Partei eine Verschiebung beantragt. Wir wollen mit der Klage nicht bezwecken, dass wir das ZDF nicht mehr einspeisen müssen, sondern, dass es angewiesen wird, weiterhin Einspeiseentgelte zu zahlen."

Stellenmarkt
  1. Mauth.CC GmbH, Mauth
  2. Fidelity Information Services GmbH, München

Wenn die öffentlich-rechtlichen Sender wieder bereit wären, mit Kabel Deutschland Verträge abzuschließen und für die Einspeisung ihrer Programme ins Kabelnetz Einspeiseentgelte zu zahlen, wäre die Auseinandersetzung sofort beendet, erklärte Gassen.

ARD und ZDF hatten im vergangenen Jahr ihre Verträge zur Weiterverbreitung ihrer Fernsehsender durch Kabel Deutschland und Unitymedia gekündigt. Davor hatten sie den Kabelkonzernen Einspeisungsentgelte in Höhe von rund 60 Millionen Euro überwiesen. Gegen die Kündigung wehren sich die Kabelkonzerne, die gesetzlich verpflichtet sind, die Sender der öffentlich-rechtlichen Anstalten zu verbreiten. Knapp 50 Prozent der Fernsehhaushalte würden über Kabel erreicht, so das Gericht. Anbieter wie die Deutsche Telekom mit Entertain verlangen keine Einspeisungsentgelte, während die Sender für die Verbreitung über Satellit und DVB-T zahlen.

Falls es zu keinem Vertrag kommt, wollen die Kabelnetzbetreiber vor Gericht durchsetzen, nicht mehr verpflichtet zu sein, das Programm des ZDF in ihre Netze einzuspeisen oder zu verbreiten.

Das ZDF erklärt, es gebe keine Verpflichtung, einen Vertrag für das Einspeisen abzuschließen. Das ZDF sei zur sparsamen und wirtschaftlichen Mittelverwendung verpflichtet und habe daher den Vertrag gekündigt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. bei dell.com
  3. ab 349€

ichbinsmalwieder 15. Jan 2014

Über soviel Naivität könnten Bürger von Ländern OHNE ÖR wohl nur traurig lächeln...

Anonymer Nutzer 19. Okt 2013

für eure konsumverseuchten (ergo werbung) verblödungs-tv-kanäle oder wie?

flasherle 18. Okt 2013

dann gibts überdachte publicviewings :P

Darktrooper 17. Okt 2013

Lol...... Coole sache. Sollen die Öffentlich Rechtlichen doch selber sehen wie in die...

Analysator 17. Okt 2013

Jooooo, habe ich! Soll sich doch das ZDF darum kümmern wie es zu mir kommt und nicht KD...


Folgen Sie uns
       


Cue Roboter - Test

Wir hatten Spaß mit dem frechen Cue.

Cue Roboter - Test Video aufrufen
Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


    Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
    Ryzen 5 2600X im Test
    AMDs Desktop-Allrounder

    Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
    2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
    3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

      •  /