Einreise in die USA: Ohne Social-Media-Informationen kein Visum

Wer ein Visum für die USA benötigt, muss grundsätzlich Informationen über seine Social-Media- und E-Mail-Konten offenlegen. Bei der Einreise über das Esta-Programm bleibt die Angabe freiwillig.

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Bei der Einreise in die USA werden Fingerabdrücke erfasst.
Bei der Einreise in die USA werden Fingerabdrücke erfasst. (Bild: Chris Hondros/Getty Images)

Die USA haben den Fragenkatalog überarbeitet, den Antragsteller für ein Visum ausfüllen müssen. Ab sofort müssen auch die Social-Media-Konten sowie E-Mail-Adressen und Telefonnummern angegeben werden. Das berichten Medien wie die Washington Post. Das Außenministerium der Vereinigten Staaten begründe den Schritt mit der "nationalen Sicherheit"; entsprechende Überlegungen gebe es seit März 2018.

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Die Passwörter für die Konten müssen den Berichten zufolge nicht übermittelt werden. Eine Zeit lang hatte es Überlegungen gegeben, diese ebenfalls abzufragen. Mitte 2017 entschied sich das Außenministerium aber dagegen. Bei der Einreise kann es dennoch passieren, dass der Beamte nach den Passwörtern für die Konten oder für die mitgeführte Hardware fragt, was nach Einschätzung vieler US-Bürgerrechtler eigentlich nicht zulässig ist. Allerdings gehört wohl sehr viel Mut dazu, entsprechende Aufforderungen vor Ort zurückzuweisen. Aktivisten empfehlen deshalb, sich auf mögliche Kontrollen vorzubereiten.

Die nun erfolgten Änderungen bei der Erteilung von Visa betreffen rund 15 Millionen Menschen, die pro Jahr einen Antrag stellen. Bislang mussten etwa die Informationen zu den Social-Media-Konten nur von rund 0,5 Prozent der Bewerber übermittelt werden, bei denen besondere Verdachtsmomente bestanden.

Wer von Deutschland und einer Reihe weiterer Länder aus als Tourist oder für eine kurze Geschäftsreise in die USA möchte, kann das auch ohne Visum über ein vereinfachtes Programm namens Electronic System for Travel Authorization (Esta) tun. In dem Esta- Antragsformular gibt es schon länger ein Feld für die Konten auf Facebook, Youtube oder Twitter, die Angaben sind aber freiwillig.

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Die Behörden begründen die Bitte um die Angaben damit, dass per Social Media "relevante Fragen zu Identität, Beruf, früheren Reisen und anderen Faktoren" geklärt, "Täuschungs- oder Betrugversuche" entdeckt und Menschen (etwa mit gleichen Namen) unterschieden werden könnten.

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powa 07. Jun 2019

Solange Terroristen Ausweise in Autos vergessen, denken Sicherheitsverantwortliche auch...

WonderWhy 06. Jun 2019

Meine Leibhaftigkeit scheint nicht genug Beweis. Keiner Einer will meiner Leibhaftigkeit...

Gozilla 06. Jun 2019

Oh oh, Du bist also ein Schläfer! Das sind die Schlimmsten! Viel Spaß in Guantanamo!

cgr 06. Jun 2019

[..] Diese 'engen' Beziehungen verhindern aber nicht, daß man als Deutscher DOCH ein...



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