Abo
  • Services:
Anzeige
Einlenken oder zahlen: EU-Kommission gibt Google letzte Chance
(Bild: Nicholas Kamm/AFP/Getty Images)

Einlenken oder zahlen: EU-Kommission gibt Google letzte Chance

Einlenken oder zahlen: EU-Kommission gibt Google letzte Chance
(Bild: Nicholas Kamm/AFP/Getty Images)

EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia hat Google eine letzte Frist eingeräumt, um die Benachteiligung anderer Suchanbieter zu beenden. Die deutschen Verleger sind begeistert.

Google verstößt mit seiner Suchmaschine möglicherweise in mehreren Punkten gegen europäisches Wettbewerbsrecht. Das gab die EU-Kommission am 21. Mai 2012 bekannt. Dabei geht es vor allem um einen möglichen Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung der Google-Suche. Die Auseinandersetzung zwischen Google und der EU läuft bereits seit November 2010.

Anzeige

EU-Wettbewerbskommissar und Kommissionsvizechef Joaquin Almunia rief den US-Konzern auf, freiwillig Gegenmaßnahmen vorzuschlagen, um das Problem einvernehmlich zu lösen und so ein Verfahren mit Auflagen und Geldbußen zu verhindern. In einem Brief an Google-Chef Eric Schmidt erklärte Almunia die vier Problembereiche - von der Benachteiligung anderer Suchanbieter über das Kopieren von Inhalten anderer Suchseiten und die Verträge mit Anzeigenkunden bis hin zu Auflagen für Softwareentwickler.

"Google missbraucht seine Marktmacht"

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) begrüßten am 22. Mai 2012 die Entscheidung der EU-Kommission im Wettbewerbsverfahren gegen Google. Insbesondere der Vorwurf, dass Google in seiner Suche eigene Angebote gegenüber Angeboten Dritter bevorzuge, entspreche Bedenken, die deutsche Verleger seit Jahren anmelden und 2009 auch den Wettbewerbsbehörden mitgeteilt haben.

"Die Entscheidung der Kommission hat die Auffassung der Verleger bestätigt, dass Google seine Marktmacht für wettbewerbsverzerrende Suchmanipulationen missbraucht", erklärte VDZ-Präsident Hubert Burda. Damit sei "Fair Search" auch von den Wettbewerbshütern als wichtiges Element der digitalen Welt anerkannt worden.

Die EU-Kommission solle Vorschläge von Google zu Zugeständnissen sehr genau prüfen. Nötigenfalls müsse auch das Missbrauchsverfahren konsequent fortgeführt werden. Wenn Google keine Zugeständnisse mache, drohten hohe Strafen von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes des Konzerns.


eye home zur Startseite
El-BartSimpson 23. Mai 2012

Und warum ist das so? Weil Google die Ergebnisseite so gestaltet wie der BESUCHER sie...

El-BartSimpson 23. Mai 2012

BDZV und VDZ haben es selbst in der Hand an wen sie ihre Inhalte geben und ob überhaupt...

tingelchen 23. Mai 2012

Oder die Internet-Seite ist so unübersichtlich und die eigene Suchfunktion auf der Seite...

Autor-Free 23. Mai 2012

Schon landet man auf einer Google-Karte, böses Google, migriert SUCHERGEBNISSE mit ihren...

San_Tropez 23. Mai 2012

Ok bevor du und die anderen Haarspalter hier noch einen Herzinfarkt bekommen nennen wir...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Köln
  2. SP eCommerce GmbH, Neuss
  3. Bayerische Versorgungskammer, München
  4. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  2. 13,99€
  3. (-15%) 16,99€

Folgen Sie uns
       


  1. ARM-SoC-Hersteller

    Qualcomm darf NXP übernehmen

  2. Windows-API-Nachbau

    Wine 3.0 bringt Direct3D 11 und eine Android-App

  3. Echtzeit-Strategie

    Definitive Edition von Age of Empires hat neuen Termin

  4. Ein Jahr Trump

    Der Cheerleader der deregulierten Wirtschaft

  5. Ryzen 2000

    AMDs Ryzen-Chip schafft 200 MHz mehr

  6. Radeon Software

    AMD-Grafiktreiber spielt jetzt wieder Alarmstufe Rot

  7. Crayfis

    Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

  8. Hasskommentare

    Soziale Netzwerke löschen freiwillig mehr Inhalte

  9. Geplante Obsoleszenz

    Italien ermittelt gegen Apple und Samsung

  10. Internet

    Unternehmen in Deutschland weiter mittelmäßig versorgt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
EU-Urheberrechtsreform: Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
EU-Urheberrechtsreform
Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
  1. Leistungsschutzrecht EU-Kommission hält kritische Studie zurück
  2. Leistungsschutzrecht EU-Staaten uneins bei Urheberrechtsreform

Security: Das Jahr, in dem die Firmware brach
Security
Das Jahr, in dem die Firmware brach
  1. Wallet Programmierbare Kreditkarte mit ePaper, Akku und Mobilfunk
  2. Fehlalarm Falsche Raketenwarnung verunsichert Hawaii
  3. Asynchronous Ratcheting Tree Facebook demonstriert sicheren Gruppenchat für Apps

Computerforschung: Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
Computerforschung
Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
  1. Tangle Lake Intel zeigt 49-Qubit-Chip
  2. Die Woche im Video Alles kaputt
  3. Q# und QDK Microsoft veröffentlicht Entwicklungskit für Quantenrechner

  1. Re: Das wird ein Spaß

    crazypsycho | 14:45

  2. Re: Trotz gesteigerter Qualität fehlen mir noch...

    berritorre | 14:45

  3. Re: Warum sollte das auch anders sein?

    CerealD | 14:44

  4. Re: Hass?!

    mnementh | 14:44

  5. Re: Fehlurteil

    crazypsycho | 14:44


  1. 14:47

  2. 13:05

  3. 12:56

  4. 12:05

  5. 12:04

  6. 11:52

  7. 11:44

  8. 11:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel