Abo
  • Services:

Einkommen: Ein Viertel der Web-Designer verdient unter 1.700 Euro

Bei Web-Designern sind die Einkommensunterschiede erheblich. Host Europe hatte eine Umfrage gestartet. Rund 19 Prozent der Web-Designer rechnen für den IT-Job weniger als 40 Euro stündlich ab.

Artikel veröffentlicht am ,
Arbeit am Notebook
Arbeit am Notebook (Bild: John Adkisson/Reuters)

Web-Designer stehen bei der Entlohnung in der IT-Branche wohl eher im unteren Bereich. Eine Umfrage von Host Europe, die am 10. Oktober 2017 veröffentlicht wurde, zeigt, dass die größte Gruppe (37,9 Prozent) ein Jahreseinkommen von 20.000 bis 40.000 Euro erzielt. Ein knappes Viertel kommt auf 40.000 bis 60.000 Euro im Jahr. 15,9 Prozent verdienen sogar mehr als 60.000 Euro, ein Viertel der befragten Web-Designer erzielen weniger als 20.000 Euro im Jahr.

Stellenmarkt
  1. Finanzbehörde - Personalabteilung Freie und Hansestadt Hamburg, Hamburg
  2. operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Dresden, Frankfurt, München

Die Tätigkeit des Web-Designers ist interessant: Die Mehrheit der von Host Europe Befragten ist mit ihrer Arbeit ziemlich oder sehr zufrieden (71 Prozent). Nur ein kleiner Teil von 6 Prozent ist weniger oder überhaupt nicht glücklich mit der Tätigkeit.

Die Umfrage ist mit 284 Web-Designern nicht repräsentativ. An der Befragung nahmen je zu einem Drittel Freelancer, Einzelunternehmer und Beschäftigte in kleinen bis mittelständischen Unternehmen oder Agenturen teil.

Die größte Gruppe der befragten Web-Designer berechnet einen Stundensatz zwischen 60 und 80 Euro (37,5 Prozent), ein knappes Drittel lässt sich die eigene Arbeit mit 40 bis 60 Euro die Stunde vergüten, nur 12,4 Prozent verlangen mehr als 80 Euro pro Stunde. 18,8 Prozent der Web-Designer rechnen weniger als 40 Euro stündlich ab.

Wie lange Projekte von Web-Designern dauern

Die Tagespauschale liegt demnach bei der Mehrheit von 71 Prozent zwischen 400 und 600 Euro. Abgerechnet wird meist über eine feste, projektbezogene Pauschale (33,6 Prozent) oder stundenbasiert (32,9 Prozent), deutlich seltener leistungsbezogen, per Tagespauschale oder in Form von Servicepaketen.

54,3 Prozent bearbeiten vorrangig Projekte mit einem Umfang von weniger als 3.000 Euro. Bei jeweils 12 Prozent liegt das durchschnittliche Projektvolumen bei 3.000 bis 6.000 Euro und 6.000 bis 10.000 Euro. Nur 4,8 Prozent arbeiten überwiegend an Projekten mit einem Budget über 10.000 Euro. Die durchschnittliche Projektdauer beträgt ein bis drei Monate (50 Prozent), seltener unter einem Monat (38,9 Prozent) oder länger als ein Vierteljahr (11,1 Prozent).

"89 Prozent der Webdesigner, die an unserer Umfrage teilgenommen haben, waren Männer. Dass Frauen gleiche Chancen beim Einstieg in den Beruf bekommen und ergreifen, bleibt Aufgabe von Tech-Branche und Gesellschaft", sagte Claus Boyens, Geschäftsführer bei Host Europe. Host Europe ist ein Hosting-Anbieter, der seit April 2017 zur GoDaddy Group gehört.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.299,00€

FlorianBaumann 26. Okt 2017

Gerade im Bereich Web-Design scheinen die Stundensätze weit hinter denen von Beratern zu...

Rudolfo_1337 24. Okt 2017

Berufsanfänger FISI als Supportmitarbeiter in Teilzeit 1600 brutto. Ehemaliger...

azeu 15. Okt 2017

Mag daran liegen, dass man mit der eigenen Homepage kein Geld verdienen kann, mit fremden...

BLi8819 12. Okt 2017

Wer definiert denn Projekt = Leistung???

NeoCronos 11. Okt 2017

Jeder 2. potenzielle Kunde sagt mir im laufe der Angebotsplanung, dass er sich für einen...


Folgen Sie uns
       


Artifact - Fazit

Valve schuldet der Spielerschaft eigentlich noch Half-Life 3. Das Unternehmen will aber anscheinend dafür erst einmal genügend Geld durch das neue Sammelkartenspiel Artifact sammeln.

Artifact - Fazit Video aufrufen
Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
Resident Evil 2 angespielt
Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
Von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
Requiem zur Cebit
Es war einmal die beste Messe

Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
Von Nico Ernst

  1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

Machine Learning: Wie Technik jede Stimme stehlen kann
Machine Learning
Wie Technik jede Stimme stehlen kann

Ein Unternehmen aus Südkorea arbeitet daran, Stimmen reproduzierbar und neu generierbar zu machen. Was für viele Branchen enorme Kosteneinsparungen bedeutet, könnte auch eine neue Dimension von Fake News werden.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. AWS Amazon bietet seine Machine-Learning-Tutorials kostenlos an
  2. Random Forest, k-Means, Genetik Machine Learning anhand von drei Algorithmen erklärt
  3. Machine Learning Amazon verwirft sexistisches KI-Tool für Bewerber

    •  /