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Einkaufen: Bezahlen per Smartphone wird beliebter

Fast jeder Dritte zahlt in Deutschland mittlerweile mit Smartphone oder Smartwatch - deutlich mehr als im Vorjahr. Skepsis gibt es aber immer noch.
/ Tobias Költzsch , dpa
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Kontaktloses Bezahlen mit dem Smartphone (Bild: Pexels)
Kontaktloses Bezahlen mit dem Smartphone Bild: Pexels / Pexels-Lizenz

Bargeldloses Bezahlen mit Smartphone oder Smartwatch ist trotz steigender Nutzungszahlen weiterhin nicht die häufigste Zahlungsart an Deutschlands Ladenkassen. Bargeld, Debitkarten wie die Girocard oder Kreditkarten kommen deutlich häufiger zum Einsatz. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage(öffnet im neuen Fenster) im Auftrag des Kreditkartenanbieters Visa unter 1.833 Erwachsenen.

Smartphone oder Smartwatch nutzen den im September 2024 erhobenen Daten zufolge aber inzwischen insgesamt 32 Prozent der Befragten häufig oder zumindest gelegentlich, um Waren oder Dienstleistungen im Geschäft zu bezahlen. Das sind nach Visa-Angaben neun Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor. Bei der Umfrage 2019 waren es erst 6 Prozent.

Der Zentraleuropa-Chef des Kreditkartenanbieters Visa, Albrecht Kiel, wertet dies als positiven Trend für das mobile Bezahlen: "Das Smartphone hat sich in wenigen Jahren zum breit genutzten Zahlungsmittel entwickelt." Damit steige auch die Erwartung der Verbraucherinnen und Verbraucher an den Handel. Gut zwei Drittel (69 Prozent) halten der Erhebung zufolge Geschäfte für nicht mehr zeitgemäß, in denen ausschließlich Barzahlung akzeptiert wird.

Die Mehrheit verwenden das Smartphone noch nicht zum Bezahlen

Allerdings ist auch die Gruppe derjenigen, die mobile Bezahlverfahren nicht nutzen, groß: 64 Prozent verwenden nach eigenen Angaben nie ein Smartphone zum Bezahlen, 89 Prozent nie eine Smartwatch. Die wichtigsten Argumente der Skeptiker: Sie sehen keinen Vorteil im mobilen Bezahlen oder haben Sicherheitsbedenken.

In der Umfrage, die Visa zum sechsten Mal in Folge durchführte, wurden auch Details zum Kaufverhalten abgefragt. So gaben 57 Prozent der Befragten an, ihre Ausgaben aufgrund steigender Kosten reduziert zu haben oder dies zu planen. Am häufigsten wird bei Restaurantbesuchen gespart (42 Prozent), gefolgt von Freizeitaktivitäten (31 Prozent).


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