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iPhone als Konsole mit Logitechs Powershell
iPhone als Konsole mit Logitechs Powershell (Bild: Logitech)

Einigung mit FTC Apple zahlt 32,5 Millionen US-Dollar wegen In-App-Käufen

Weil es Kindern zu leicht gemacht wurde, in iOS-Apps echtes Geld auszugeben, muss Apple betroffene Kunden entschädigen. Das Unternehmen hat sich darauf außergerichtlich mit den US-Wettbewerbswächtern der FTC geeinigt. Eigentlich, so Apple-Chef Tim Cook, sei das ohnehin vorgesehen gewesen.

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In einem Streit um Käufe, die in Apps für iOS durchgeführt werden können, hat sich Apple mit der Federal Trade Commission (FTC) außergerichtlich geeinigt. Die US-Wettbewerbsbehörde FTC hat die Entscheidung auf ihrer Webseite als PDF veröffentlicht. Demnach muss Apple 32,5 Millionen US-Dollar bereitstellen, um Kunden für In-App-Käufe zu entschädigen, wenn diese durch ihre Kinder ohne Zustimmung der Eltern getätigt wurden. Erst wenn Apple diese Summe nicht innerhalb einer bestimmten Frist ausgeschüttet hat, wird der Rest als Zahlung an die FTC fällig. Es handelt sich damit also nicht direkt um eine Strafzahlung wegen eines Wettbewerbsverstoßes.

Auslöser der Auseinandersetzung war eine inzwischen geänderte Funktion des App-Stores für iOS. 15 Minuten nach dem Kauf einer App konnten mit dem neuen Programm weitere Zahlungen geleistet werden, ohne dass das Passwort für den App-Store neu eingegeben werden musste. Das kann für Eltern ungewollt Kosten verursachen: Papa kauft auf dem für Spiele vorgesehenen iPod eine App für den Sohn, und der kann sich gleich danach zum Beispiel Ausrüstungsgegenstände für das Spiel zulegen, ohne dass der Vater dem zugestimmt hätte.

Deswegen gab es bereits eine Sammelklage in den USA, die Apple mit den Betroffenen 2013 ebenfalls außergerichtlich beigelegt hatte. In der Regel stimmt bei solchen Deals das beklagte Unternehmen gewissen Zahlungen zu, die Kläger verzichten dafür auf weitere Ansprüche, und kommen schneller an das Geld.

Diesen einfacheren Weg hat Apple nun statt eines langwierigen Gerichtsverfahrens auch im Konflikt mit der FTC gewählt. Dies betont Tim Cook in einem internen Rundschreiben, das recode.net im Volltext veröffentlicht hat. Demnach hat Apple in Folge der Sammelklage bereits 2013 rund 28 Millionen Kunden des App-Stores angeschrieben - nämlich alle, die speziell für Kinder entworfene Spiele gekauft hätten. Kamen die Mails zurück, hat Apple Postkarten versandt. Rund 37.000 Rückmeldungen gab es auf die Aktion, und jeden dieser Kunden hat Apple laut Cook mit dem vollen Kaufpreis der In-App-Transaktion entschädigt.

Zwar betont der Apple-Chef, sein Unternehmen würde durch die Aktionen der FTC doppelt bestraft, es gibt aber einen wichtigen Unterschied: Die Sammelklage der Kunden war eine zivilrechtliche Angelegenheit, bei den Auflagen der FTC geht es um einen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht. Wäre es zu einem Prozess gekommen, hätten die USA gegen Apple klagen müssen. Wohl auch um das damit verbundene Aufsehen zu vermeiden, hat Apple sich für eine außergerichtliche Einigung entschieden.


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Natchil 16. Jan 2014

Apple haftet für ihre Kinder. Was es geben sollte: Man kann wie bei diesen Jambabamba...

-fiesta- 16. Jan 2014

WORD! Sowas geht wieder mal nur in den USA... da gibt man den Menschen die Möglichkeit...

Baron Münchhausen. 16. Jan 2014

Das schlägt sich auf der Aktie nieder. Die ist jetzt bissel hin und her gerissen!



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