Eingelöteter Speicher: Neuer iMac ohne SSD-Aufrüstmöglichkeiten

Der neue iMac kann nicht mehr mit SSDs aufgerüstet werden - bei den günstigeren Varianten wurde die Möglichkeit gestrichen, bei den teureren ist sie fraglich.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
iMac
iMac (Bild: Apple)

Bisher konnten Nutzer den Speicher in den iMacs selbst aufstocken und eine neue Festplatte oder SSD einbauen. Das ist beim neuen iMac 27 Zoll nicht mehr möglich, wie iFun.de berichtet. Das Blog bezieht sich auf interne Unterlagen für Apples Techniker. Macrumors hat zudem herausgefunden, dass bei den teuersten Varianten mit 4 und 8 TByte großen SSDs ein Erweiterungsport auf dem Logicboard des Desktop-Rechners verbaut wurde. Darüber soll sich eine weitere SSD anschließen lassen. Ob dies wirklich möglich ist, wird sich noch zeigen. Offiziell hat Apple gar keine Erweiterungsmöglichkeit versprochen.

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Apple fügt hinzu, dass der Flash-Speicher und die Logikplatine für die Hardware-Verschlüsselung miteinander gekoppelt sind, so dass Daten verloren gehen, wenn die Logikplatine ersetzt wird. Aus diesem Grund wird den Kunden empfohlen, ihre Dateien regelmäßig zu sichern.

B So bleibt den Nutzern nur, eine weitere SSD per USB-C anzuschließen, doch eine einfache Nachrüstung einer nur 256 GByte großen SSD ist nicht mehr möglich. Da Apple zudem mittels T2-Chip die Hardware verdongelt, wäre ein Austausch vermutlich ohnehin nicht mehr möglich.

Apple hatte schon 2018 The Verge bestätigt, dass der T2-Chip in den neuen Geräten dazu genutzt werden könne, bestimmte Hardware-Reparaturen durch Dritte zu verhindern, weil der Mac nach dem Austausch einiger Teile erst wieder in einen funktionsfähigen Zustand versetzt werden müsse. Der iMac hat mit dem Update den T2-Koprozessor erhalten.

  • Apple iMac 2020 (Bild: Apple)
  • Apple iMac 2020 (Bild: Apple)
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Apple iMac 2020 (Bild: Apple)
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Der neue 27-Zoll-iMac ist ab einem Preis von 2.046,05 Euro sofort erhältlich. Er soll ab der kommenden Woche ausgeliefert werden. Das Basismodell verfügt über eine Sechskern-CPU, 8 GByte RAM, eine Radeon Pro 5300 GPU und eine 256 GByte große SSD. Die aktualisierten Modelle des 21,5-Zoll-iMac sind ab 1.266,25 Euro erhältlich. Die unrunden Preise ergeben sich aus der temporären Mehrwertsteuersenkung.

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Captain 11. Aug 2020

Doch, wenn dieses Gebaren von Apple als Vorbild genommen wird, dann gute Nacht...

Steffo 10. Aug 2020

Mir ist schon mal 2011 bei meinem iMac die Festplatte abgeraucht. Nach dem heutigen Stand...

wo.ist.der... 10. Aug 2020

Du schreibst grundsätzlich Blödsinn ;) Die Karte läuft selbst unter MacOS, aka einem...

nicoledos 10. Aug 2020

super, für solche DIY-Hacks kauft man sich dann einen teuren, dünnen Mac im edlen Design.



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