Abo
  • Services:

Eingabegerät: Apple erhält Patent für funkenden Stift

Apple ist in den USA ein Patent für einen Stylus mit Funkanbindung zugeteilt worden, der nicht an eine spezielle Unterlage oder ein besonderes Papier gebunden ist. Mit diversen Sensoren bestückt kann er die Schreibbewegungen des Nutzers dennoch feststellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Apples Stylus in der Patentschrift.
Apples Stylus in der Patentschrift. (Bild: US-Patent- und Markenamt)

Apples neuer Eingabestift, der in der US-Patentschrift 8,922,530 beschrieben wird, unterscheidet sich von Modellen bisheriger Bauart durch eine andere Technik, mit der die Schreibbewegungen des Anwenders erkannt werden. Bisher wird beispielsweise mit einer kleinen Kamera in der Nähe der Stiftspitze speziell präpariertes Papier gescannt oder mit Ultraschall die Position des Stifts auf der Oberfläche ermittelt.

Stellenmarkt
  1. Wüstenrot & Württembergische AG, Ludwigsburg
  2. DFL Digital Sports GmbH, Köln

Apples Stylus hingegen erfasst seine Position im Raum mit unterschiedlichen Sensoren. Zunächst ermittelt er vier Null-Positionen auf einer Ebene und erfasst dann alle Eingaben, die auf dieser Ebene im Raum gemacht werden. Je nach Betriebsart werden die Daten sofort zu einem Mobilgerät zur Auswertung geschickt oder erst im Stift gespeichert und für die spätere Übertragung an den Rechner aufbewahrt.

Dadurch kann der Stylus auf unterschiedlichen Unterlagen wie Tafeln, Papier oder anderen Oberflächen verwendet werden. Das Smartphone oder Tablet kann während des Schreibens in der Hosentasche bleiben.

Einen Stylus gab es bei Apple schon

Den Patentantrag hatte Apple schon 2010 eingereicht, doch erst jetzt wurde dem Unternehmen das Patent zugesprochen. Der als "kommunizierender Stylus" bezeichnete Stift ist nicht das einzige Gerät seiner Art, das Apple zum Patent anmelden wollte. Auch Modelle mit Spitzen, die den elektrischen Strom leiten können, gehören dazu. Apple hat allerdings schon lange keinen echten Stylus mehr auf den Markt gebracht. Das letzte Modell war für die Newton Messagepads gedacht und bediente lediglich deren Touchscreens.

Auch die Patentgewährung auf den Funkstift bedeutet keinesfalls, dass Apple dieses Eingabegerät nun produzieren wird. Eine Vielzahl von patentierten Erfindungen gelangt niemals in die Hände der Endanwender.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 194,90€ + Versand mit Gutschein: RYZEN20 (Bestpreis!)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 309€ + Versand mit Gutschein: RYZEN20 (Bestpreis!)
  4. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten

Eve666 05. Jan 2015

Und wiedermal ein schöner Fall von Prior Art. Das gesammte Patentsystem ist doch nur...

tingelchen 05. Jan 2015

Mit entsprechenden Folgen. Denn es gilt nicht wer als erster ein Produkt auf den Markt...

Thorzton 05. Jan 2015

Da steht nur, das Apple ein Patent darauf hat, ich möchte bezweifeln, das es schon gebaut...


Folgen Sie uns
       


FritzOS 7 - Test

FritzOS 7 steckt voller sinnvoller Neuerungen: Im Test gefallen uns der einfach einzurichtende WLAN-Gastzugang und die praktische Mesh-Übersicht. Nachholbedarf gibt es aber noch bei der NAS-Funktion.

FritzOS 7 - Test Video aufrufen
Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


      •  /