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Golem Plus Artikel
Eine Milliarde Steuergelder an Microsoft:
So geht digitale Souveränität auf Bayrisch

Auf allen politischen Ebenen in Europa wird digitale Souveränität angestrebt. Nur Bayern kettet sich wider alle Vernunft an Microsoft .
/ Erik Bärwaldt
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An bayerischen Behördenarbeitsplätzen (im Bild Bayerns Ministerpräsident Markus Söder) soll zukünftig ausschließlich Microsoft 365 mit Teams und Copilot zum Einsatz kommen. (Bild: Nadja Wohlleben / Getty Images)
An bayerischen Behördenarbeitsplätzen (im Bild Bayerns Ministerpräsident Markus Söder) soll zukünftig ausschließlich Microsoft 365 mit Teams und Copilot zum Einsatz kommen. Bild: Nadja Wohlleben / Getty Images

Der Freistaat Bayern steht bei seinen Verwaltungsbehörden vor den gleichen Problemen wie alle anderen Bundesländer: Der schon bestehende Mangel an Verwaltungsfachkräften wird aufgrund der demografischen Entwicklung in wenigen Jahren noch verschärft, so dass die Behörden immer ineffizienter arbeiten. Gleichzeitig verstärkt der Flickenteppich an dezentralen IT-Infrastrukturen in der Verwaltung die Ineffizienz und führt zu einer Kostenexplosion.

Diese negativen Entwicklungen erkannte die bayerische Staatsregierung rechtzeitig und gründete deshalb im März 2024 die sogenannte Zukunftskommission #Digitales Bayern 5.0(öffnet im neuen Fenster) . Sie soll unter anderem dazu beitragen, die zahlreichen unterschiedlichen IT-Infrastrukturen zu vereinheitlichen und die digitale Transformation der bayerischen Verwaltung zu beschleunigen.

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