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Einbruch: Weitere Bitcoin-Banken müssen schließen

Die Bitcoin-Bank Flexcoin muss schließen. Sie kann die 896 Bitcoins nicht ersetzen, die aus ihrem Hot Wallet gestohlen wurden. Mit Mtgox gehört sie zu mehreren Bitcoin-Diensten, bei denen Bitcoins entwendet wurden.

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Weitere Bitcoin-Dienste sind gehackt worden, darunter die Bitcoin-Bank Flexcoin.
Weitere Bitcoin-Dienste sind gehackt worden, darunter die Bitcoin-Bank Flexcoin. (Bild: Flexcoin/Screenshot: Golem.de)

Die in Großbritannien ansässige Bitcoin-Bank Flexcoin hat nach einem Diebstahl ihren Dienst sofort eingestellt. Es fehlen 896 Bitcoins im Wert von etwa 445.000 Euro, die die Betreiber nicht mehr ersetzen können. Allerdings seien die in Cold Wallets gespeicherten Bitcoins sicher und würden an ihre Besitzer ausgezahlt.

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Der Angriff auf die Bitcoin-Bank erfolgte laut Webseite in der Nacht zum 2. März 2014. Die in dem Hot Wallet gelagerten 896 Bitcoins wurden von Angreifern an zwei Bitcoin-Adressen transferiert. In dem Hot Wallet wird normalerweise nur ein gewisses Kontingent des gesamten Vermögens einer Bitcoin-Institution gespeichert, das für zeitnahe Transaktionen benötigt wird. Der Rest wird in den sogenannten Cold Wallets gespeichert, die nicht mit dem Internet verbunden sind. Sie liegen etwa auf einem USB-Stick oder sogar auf Papier in einem Bankschließfach, wie angeblich im Fall der insolventen Bitcoin-Börse Mtgox.

Flexcoin ist kein Handelsplatz für Bitcoins, wie es beispielsweise Mtgox war, sondern agierte ähnlich wie eine Bank. Dort konnten Kunden ihre Bitcoins gegen Gebühr in einem Cold Wallet oder kostenlos im Hot Wallet speichern. Diejenigen, die ihre Bitcoins in Cold Wallets untergebracht haben, werden von Flexcoin mit der Bitte kontaktiert, sich zu identifizieren. Dann erhielten sie ihre Bitcoins zurück. Alle anderen müssen mit dem Verlust ihrer virtuellen Währung rechnen. In den AGB der Bitcoin-Bank steht explizit, dass Flexcoin keinerlei Haftung für Bitcoins übernimmt, die in ihrem System gespeichert sind. Flexcoin kooperiere mit Strafverfolgungsbehörden, um die Täter zu ermitteln.

Poloniex mit Schwachstellen

Mtgox und jetzt Flexcoin sind indes nicht die einzigen Bitcoin-Dienste, die große Teile ihrer virtuellen Währung in den vergangenen Tagen durch Diebstahl verloren haben. Die Bitcoin-Börse Poloniex meldete ebenfalls einen Einbruch, bei dem etwas mehr als 12 Prozent ihrer Rücklagen im Wert von umgerechnet 10.000 US-Dollar gestohlen wurden. Poloniex will weiter in Betrieb bleiben und den Verlust selbst ausgleichen. Dafür müssen Investoren und Kunden aber vorübergehend auf etwa 12 Prozent ihrer Rücklagen dort verzichten, die später wieder ausgeglichen werden sollen.

Hacker hatten einen Fehler im Poloniex-Code entdeckt, der bei mehreren gleichzeitigen Transaktionen zwar eine negative Bilanz in seiner Datenbank anzeigte, aber die Transaktionen dennoch durchführte. Hinzu kamen Fehler in der automatischen Buchhaltung und Sicherheitsschwachstellen. Benutzer auf Reddit kritisieren Poloniex deutlich, es sei nicht der erste Einbruch gewesen.

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ploedman 05. Mär 2014

Da geb ich dir vollkommen recht.

Tuxianer 05. Mär 2014

Lord Gamma schrieb Sorry, wenn es wieder eher viel Text wird ;-) Verschlüsselung ist in...

non_sense 05. Mär 2014

Mach dich mal mit dem US-Dollar schlau. Dann wirst du sehen, dass der Dollar ebenfalls...

non_sense 05. Mär 2014

Auch das wäre möglich. Behörden können auch Barschecks ausstellen. Allerdings können...

Abseus 05. Mär 2014

Und was hat das mit mir zu tun Schlauberger?


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