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47 Prozent Gewinnmarge

Mit dem Kauf und dem tiefgreifenden Umbau der gekauften Unternehmen hat Bending Spoons im Jahr 2025 einen Umsatz von 1,31 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Der bereinigte operative Gewinn betrug 613 Millionen US-Dollar, was einer Marge von 47 Prozent entspricht. Dabei stammten 84 Prozent der Einnahmen aus Abonnements und zwölf Prozent aus Werbung.

Den weiteren Angaben zufolge hat Bending Spoons über das gesamte Portfolio hinweg 500 Millionen aktive Nutzer und mehr als neun Millionen zahlende Kunden.

KI ist zentraler Unternehmensbestandteil und Risikofaktor zugleich

Als zentralen Bestandteil seines Betriebs nennt das Unternehmen KI, die nicht nur in den Endprodukten eingesetzt wird, sondern auch massiv zur Steigerung der internen Produktivität. Das Unternehmen schätzt, dass 90 Prozent aller Code-Änderungen unter Mitwirkung von KI erstellt und 70 Prozent allein von KI verfasst wurden.

Dieser Umstand stellt allerdings auch einen der Risikofaktoren dar, die Bending Spoons möglichen Investoren mitteilt. Es bestehe eine hohe Abhängigkeit von der effektiven Nutzung von KI-Technologien, so das Unternehmen.

Zudem müssen beträchtliche Schulden für die Finanzierungen neuer Übernahmen aufgenommen werden und es bestehen rechtliche Unsicherheiten bezüglich der unterschiedlichen Datenschutz- und Inhaltsmoderationsregelungen sowie KI-Regulierungen in verschiedenen Ländern.

Eigene Systeme ermöglichen effizienteres Arbeiten

Als weitere Risiken werden die Schwierigkeit genannt, attraktive Akquisitionsziele zu finden und diese erfolgreich in das bestehende Portfolio zu integrieren. Hinzu kommt die Notwendigkeit, hochqualifiziertes Personal für einen wettbewerbsintensiven Markt zu finden.

Beim Personal setzt Bending Spoons laut den Börsenunterlagen auf eine hohe Arbeitsdichte und behauptet, dass es im Jahr 2025 von 800.000 Bewerbern lediglich 286 Personen eingestellt habe, was als Nachweis für die Qualifikation der Angestellten dienen soll und als Wettbewerbsvorteil genannt wird.

Weitere Vorteile sollen die inhouse entwickelten Systeme zur Vorhersage des Nutzwerts, für das Zahlungsmanagement und ein Experimentier-Toolkit sein, die ein effizienteres Arbeiten als Standardlösungen vom freien Markt ermöglichen sollen.


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