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Ein-Tages-Verkauf: Google Glass ausverkauft

Google hat nach eigenen Angaben den gesamtem Bestand an Computerbrillen während des eintägigen offenen Verkaufs von Google Glass abgesetzt, der für die Aktion reserviert war. Künftig soll es wieder solche Aktionen geben.
/ Andreas Donath
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Google Glass (Bild: Google)
Google Glass Bild: Google

Die Computerbrille Google Glass war am gestrigen Dienstag (15. April) für jeden Interessierten in den USA erhältlich , während die Brille bislang nur den Glass Explorers im Rahmen eines Betaprogramms zugänglich war. Google Glass kostet 1.500 US-Dollar.

Google Glass – Titanium Collection
Google Glass – Titanium Collection (00:28)

Google meldet(öffnet im neuen Fenster) nun über Google Plus, dass der Bestand ausverkauft sei. Wie viele der Brillen, die über eine spezielle Website angeboten wurden, nun verkauft wurden, verriet Google allerdings nicht.

Für diejenigen, die leer ausgingen, besteht jedoch noch Hoffnung, an eine Google-Brille zu kommen. Das Unternehmen teilte mit, dass man versuchen will, das Explorer-Programm in Zukunft auszuweiten. Ob damit weitere Verkaufstage gemeint sind, geht aus der Nachricht aber nicht unmittelbar hervor.

Google Glass ermöglichte es erstmals Entwicklern auf der Google I/O Developer Conference 2012, sich im Betaprogramm anzumelden. Mitte April 2013 hatte Google damit begonnen, erste Versionen seiner Datenbrille an Entwickler auszuliefern. Später konnten die Explorer auch jeweils drei Freunde einladen, die sich dann ebenfalls eine Brille besorgen durften.

Die Brille sorgt in den USA für heftige Kontroversen. Im einem jüngst bekanntgewordenen Vorfall wurde einem jungen Journalisten in der Öffentlichkeit die Brille von der Nase gerissen und anschließend zerstört.

Zuvor hatte Google eigens einen Glass-Knigge veröffentlicht, um die Träger der auffälligen Brille anzuhalten, sich in der Öffentlichkeit nicht wie Voyeure zu benehmen. Die Brille verfügt über eine Kamera, mit der unauffällig Aufnahmen gemacht werden können. Wenn nach der Markteinführung oder dem jüngsten Softlaunch nun immer mehr Datenbrillenträger im Straßenbild anzutreffen sind, könnte es zu deutlich mehr Zwischenfällen kommen.


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