Abo
  • Services:
Anzeige
NSA-Affäre: Staat gilt als größere Bedrohung als Cyberkriminelle
(Bild: Bitkom)

NSA-Affäre: Staat gilt als größere Bedrohung als Cyberkriminelle

Auch wenn die Snowden-Enthüllungen immer weniger Menschen interessieren: Ein Jahr nach dem Beginn des NSA-Skandals ist die Unsicherheit zu persönlichen Daten im Internet auf einem neuen Höchststand. Der Staat gilt als größere Bedrohung als Cyberkriminelle.

Anzeige

Ein Jahr nach den ersten Enthüllungen von Edward Snowden in der NSA-Affäre ist das Vertrauen der Menschen in die Sicherheit ihrer Daten weiter gesunken. Das ergab eine Studie des Marktforschungsinstituts Aris im Auftrag des IT-Branchenverbands Bitkom, die am 4. Juni 2014 vorgelegt wurde. Repräsentativ befragt wurden jeweils 1.000 Internetnutzer im Alter von über 14 Jahren.

Gegenwärtig halten 86 Prozent der Internetnutzer ihre persönlichen Daten im Internet für unsicher. Im November 2013, als viel über die Ausspähung des Mobiltelefons der Bundeskanzlerin durch die NSA berichtet wurde, waren es 80 Prozent. Im Juli 2013, nach den ersten Snowden-Veröffentlichungen, hielten 66 Prozent ihre Daten im Internet für unsicher. Vor den Enthüllungen waren im Jahr 2011 nur 55 Prozent verunsichert.

"Die NSA-Affäre ist aus den Schlagzeilen weitgehend verschwunden, die Verunsicherung der Internetnutzer ist geblieben", sagte Bitkom-Präsident Dieter Kempf. Anders als bei der Mediennutzung gibt es bei den Bürgern beim Sicherheitsempfinden "keinen Gewöhnungs- oder Abstumpfungseffekt".

Nach der Studie misstrauen aktuell 71 Prozent der Internetnutzer dem Staat und seinen Behörden beim Umgang mit den persönlichen Daten der Bürger. Im Jahr 2011 waren 40 Prozent misstrauisch. Fast genauso schlecht ist das Ergebnis für die Unternehmen: 67 Prozent der befragten Internetnutzer misstrauen der "Wirtschaft allgemein", wenn es um den Umgang mit ihren Daten geht. Im Jahr 2011 lag dieser Wert bei 46 Prozent.

Nach der Umfrage fühlen sich 53 Prozent der Internetnutzer von der Ausspähung ihrer persönlichen Daten durch staatliche Stellen bedroht. Damit übertrifft diese Sorge die Angst vor Cyber-Kriminellen. Nur 52 Prozent der Befragten sehen in der Ausspähung ihrer Daten durch Kriminelle eine Bedrohung.


eye home zur Startseite
redwolf 05. Jun 2014

Aber grundsätzlich klappen würde es. Jeder kann doch eine Partei gründen oder sich einer...

Balzor 05. Jun 2014

Wie oft ich das schon in meinem Bekanntenkreis versucht habe... Am Ende haben mich die...

joojak 05. Jun 2014

Gebeugt?? Das nennst du noch gebeugt? Das ist gebrichen und in tausen teile zersplittert lol

joojak 05. Jun 2014

Also lässt mir keine ruhe .. Das Internet ist kein privater raum? Ok, hast recht. Aber...

a user 04. Jun 2014

meine!



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  2. STAHLGRUBER GmbH, Poing bei München
  3. INTENSE AG, Würzburg, Köln (Home-Office)
  4. Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Oberursel


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. jetzt bei Alternate

Folgen Sie uns
       


  1. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  2. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  3. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  4. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen

  5. NH-L9a-AM4 und NH-L12S

    Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

  6. Wegen Lieferproblemen

    Spekulationen über Aus für Opels Elektroauto Ampera-E

  7. Minix

    Fehler in Intel ME ermöglicht Codeausführung

  8. Oracle

    Java SE 9 und Java EE 8 gehen live

  9. Störerhaftung abgeschafft

    Bundesrat stimmt für WLAN-Gesetz mit Netzsperrenanspruch

  10. Streaming

    Update für Fire TV bringt Lupenfunktion



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Optionsbleed: Apache-Webserver blutet
Optionsbleed
Apache-Webserver blutet
  1. Apache-Sicherheitslücke Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen
  2. Open Source Projekt Oracle will Java EE abgeben

Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

  1. Re: AI gibt es nicht.

    wlorenz65 | 05:10

  2. Re: K(n)ackpunkt Tastaturlayout

    zilti | 04:10

  3. Re: Und bei DSL?

    bombinho | 03:21

  4. Re: Geringwertiger Gütertransport

    DASPRiD | 03:07

  5. Re: Absicht?

    exxo | 02:46


  1. 17:43

  2. 17:25

  3. 16:55

  4. 16:39

  5. 16:12

  6. 15:30

  7. 15:06

  8. 14:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel