Mit den Star-Inhalten auf Disney+ ändert sich einiges

Mit der Aufstockung des Katalogs von Disney+ um Produktionen von 20th Century Studios, FX, 20th Television, ABC sowie Searchlight Pictures hat sich das Bild etwas gewandelt: Manche Filme und Serien aus dem Star-Katalog sind nämlich weiterhin auch bei anderen Streaming-Abos im Sortiment. So gibt es How I Met Your Mother oder Prison Break außer bei Disney+ auch bei Netflix und Prime Video. The Walking Dead gibt es zusätzlich noch bei Sky Ticket.

Stellenmarkt
  1. Fachinformatiker Systemintegration Bildungs-IT (m/w/d)
    Stadt Villingen-Schwenningen, Villingen-Schwenningen
  2. Sachbearbeitung IT-Strategie Gebäudemanagement
    Landeshauptstadt Düsseldorf, Düsseldorf
Detailsuche

Bei anderen Serien zeigt sich ein anderes Bild: Castle oder Buffy sind vor kurzem noch im Abo von Prime Video enthalten gewesen, beide Serien wurden jedoch aus dem Amazon-Abo entfernt - kurz bevor sie in das Abo von Disney+ kamen. Amazon, Disney und Netflix äußern sich grundsätzlich nur selten dazu, wie Lizenzverträge gestaltet sind. Daher kann hier nur spekuliert werden, wie es weitergeht.

Falls Disney sich dazu entschließt, die laufenden Verträge für die Star-Inhalte mit Lizenznehmern auslaufen zu lassen und dann nicht zu verlängern, würde das bedeuten, dass die Online-Videothek von Disney noch mehr exklusive Inhalte hätte als bisher - und umgekehrt, dass die Auswahl bei Netflix, Prime Video und Co. weiter zurückgehen würde.

Amazon und Netflix unter Druck

Disneys Gesamtkatalog an Spielfilmen und TV-Serien aus den vergangenen Jahrzehnten ist sehr groß und deren Verlust würde einige Einschnitte für die Konkurrenz bedeuten. Auf diese Weise könnte Disney dafür sorgen, dass Film- und Serienfans immer weniger an Disney+ vorbei kommen.

Golem Akademie
  1. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27.–28. Januar 2022, Virtuell
  2. Webentwicklung mit React and Typescript: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    6.–10. Dezember 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Für Netflix und Prime Video könnte das wertvolle Abonnements kosten. Vor allem Netflix könnte hier das Nachsehen haben, weil sich der Anbieter die Bereitstellung der Inhalte in hoher Auflösung extra bezahlen lässt. Denn Disney+ profitiert trotz einer Preiserhöhung von einem vergleichsweise günstigen Preis. Wer Wert auf 4K-Inhalte legt, muss für Netflix doppelt so viel wie für das Abo von Disney+ bezahlen.

Disney+ für nur 1,99 Euro zum Disney+ Day

Falls es immer mehr durchsetzt, zwei Streamingabos parallel zu nutzen, könnten Disney+ und Prime Video die Gewinner im Kampf gegen Netflix werden. Amazon und Disney bieten ihre Abos für deutlich weniger als 10 Euro im Monat an. Es gibt beide Abos zusammen für 17 Euro, das ist weniger als die 18 Euro für ein Netflix-Abo mit 4K-Auflösung. Und bei den zwei Abos erhält die Kundschaft entsprechend mehr Inhalte als bei Buchung eines einzelnen Abos.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Ein Jahr Disney+: Vor allem Netflix wird es schwerer haben
  1.  
  2. 1
  3. 2


daehanmingug 29. Mär 2021

Persönlich ist Disney+ für mich auch uninteressant, den X-StartWars, den nächsten Marvel...

Achranon 26. Mär 2021

Es spricht für Disney das sie verstanden haben das der VOD Markt nicht automatisch ihnen...

Druide 26. Mär 2021

Kannst du mir noch bitte antworten auf meine Frage zu deinem Kommentar, eine Rückmeldung...

Garius 25. Mär 2021

Manche Dinge will man sich einfach nicht vorstellen xD Es könnten Bilder sein, die dir in...

Garius 25. Mär 2021

Du hast die Frage nicht beantwortet. Schon klar, du schreibst aber auch, das du keine...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Feldversuch E-Mobility-Chaussee
So schnell bringen E-Autos das Stromnetz ans Limit

Das Laden von Elektroautos stellt Netzbetreiber auf dem Land vor besondere Herausforderungen. Ein Pilotprojekt hat verschiedene Lösungen getestet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Feldversuch E-Mobility-Chaussee: So schnell bringen E-Autos das Stromnetz ans Limit
Artikel
  1. Encrochat-Hack: Damit würde man keinen Geschwindigkeitsverstoß verurteilen
    Encrochat-Hack
    "Damit würde man keinen Geschwindigkeitsverstoß verurteilen"

    Der Anwalt Johannes Eisenberg hat sich die Daten aus dem Encrochat-Hack genauer angesehen und viel Merkwürdiges entdeckt.
    Ein Interview von Moritz Tremmel

  2. Geforce Now (RTX 3080) im Test: 1440p120 mit Raytracing aus der Cloud
    Geforce Now (RTX 3080) im Test
    1440p120 mit Raytracing aus der Cloud

    Höhere Auflösung, mehr Bilder pro Sekunde, kürzere Latenzen: Geforce Now mit virtueller Geforce RTX 3080 ist Cloud-Gaming par excellence.
    Ein Test von Marc Sauter

  3. SpaceX: Starlink testet Satelliteninternet in Flugzeugen
    SpaceX
    Starlink testet Satelliteninternet in Flugzeugen

    Bald dürften mehrere Flugesellschaften Starlink-Service anbieten. Laut einem Manager soll es so schnell wie möglich gehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gaming-Monitore zu Bestpreisen (u. a. Samsung G9 49" 32:9 Curved QLED 240Hz 1.149€) • Spiele günstiger: PC, PS5, Xbox, Switch • Zurück in die Zukunft Trilogie 4K 31,97€ • be quiet 750W-PC-Netzteil 87,90€ • Cambridge Audio Melomonia Touch 89,95€ • Gaming-Stühle zu Bestpreisen [Werbung]
    •  /