Immer noch nicht alle Labore angebunden

"Wir werden in den nächsten vier Wochen alle Testlabore und Gesundheitsämter in diesen Digitalisierungsprozess integrieren, um sie komplett von den analogen, sehr aufwendigen manuellen Prozessen zu entlasten", hatte Höttges damals gesagt. Dazu sagt Kelber nun: "Was mich wirklich stört ist, dass immer noch nicht alle Labore angebunden sind. Das macht weiterhin den Betrieb der weniger datenschutzfreundlichen Telefonhotline notwendig."

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Für Kelber war die App dennoch "in ihrer Entstehung ein Musterbeispiel für eine transparente und datenschutzfreundliche digitale Lösung für ein ganz bestimmtes Problem". Leider sei die App dann nicht schnell und konsequent weiterentwickelt worden. Die inzwischen hinzugefügten Funktionen wie das Kontakttagebuch, das Check-in bei Veranstaltung und das Einlesen von Impfzertifikaten hätten datenschutzkonform umgesetzt werden können.

Kritik an der Datenschutz-Kritik

Als kontraproduktiv bezeichnet Kelber dabei die "ständige öffentliche Kritik von Personen ohne Sachkenntnis oder zur Ablenkung von anderen Versäumnissen". Das habe Vertrauen gekostet und damit möglicherweise mehr Downloads verhindert.

In diesem Zusammenhang hatten Politiker von Union, SPD und Grünen beispielsweise den "Datenschutz-Fetischisten in unserem Land" vorgeworfen, einen effektiveren Einsatz der App zu verhindern. Es wurden Forderungen erhoben, die sich mit der Bluetooth-Schnittstelle technisch nicht umsetzen ließen, was aber mit einem angeblichen "Datenschutz-Kult" begründet wurde. Von Kritik an Google oder Apple war indes nie etwas zu hören.

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Digitale Mittel wie Apps können das verantwortungsvolle Verhalten der Menschen nicht ersetzen. Sie könnten aber mehr Daten liefern, um die Ausbreitungsmechanismen des Virus in Verbindung mit virologischen und epidemiologischen Erkenntnissen besser zu verstehen. Das scheiterte bislang an der Bluetooth-Schnittstelle von Google und Apple, weniger am Datenschutz.

Wenn man von vornherein viele technische Möglichkeiten ausschließt, fällt es schwer, mit Hilfe von Technik nach sinnvollen Lösungen zu suchen. Die beiden Konzerne sollten sehr genau prüfen, ob sie damals die richtige Entscheidung getroffen haben.

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 Wie erfolgreich war denn nun die App?
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pitsch 13. Jun 2021

zu einer funktionierenden fehlerkultur wuerde gehoeren die strategiefehler zu erkennen...

pitsch 13. Jun 2021

https://f-droid.org/de/packages/de.corona.tracing/ verwendet die api von google, also den...

ThomasLevering 12. Jun 2021

Ohne Pflicht eine Infektion in der App einzutragen klappt das nicht. Meine Frau hat ende...

rubberduck09 12. Jun 2021

Leute antworten halt auf Posts bevor sie den Post überhaupt gelesen haben. Ich hab ja...



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